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der Platzcommandant und die anderen Gäste schienengar nicht erstaunt, sie müssen ihn kennen. Als er seineRede geendet, wurde von einem Dilettanten ein ein-stimmiger „Glee" gesungen, und die Gelegenheitsworte ende-ten immer mit dem Refrain: „Es lebe der Meister!" DieGläser klirrten, ich stand auf, um mich zu bedanken;kaum aber hatte ich gesagt, dass es nicht Zufall sei, son-dern der Wunsch, mich auch vor einem kunstliebendenPublicum in Gothenburg hören zu lassen, der mich her-geführt, als Herr S. mir das Ende ersparte, indem er michbescheiden unterbrach, mit: „Bewahre mich Gott, dass derProfessor meint, dass ich meine, der Zufall (denn Zufallist Alles in der Welt) habe uns, nicht ihm das Glück zu-gedacht, einen Mann in unseren Mauern zu. sehen, dessenBescheidenheit — bewahre mich Gott — ich nicht zu nahetreten möchte." Hierauf wieder Gesundheiten, dann stan-den die Damen auf, und die Herren blieben bei einem un-geheueren Napf kalten Bischofs sitzen, wobei das närri-sche Räderwerk unsres Wirthes nicht stille stand; auchLieder wurden gesungen, ich hielt mich bei der ganzenSache neutral. Nun ging es aus dem geräumigen Esssaalzurück, durch mehrere elegante Salons in einen, wo derClementi stand und ich musste improvisiren; ich that es,meine Umgebung berechnend, und Du berechnest leichtdas Resultat. — Der Ciavierlehrer Schwarz und der Or-ganist der Kathedrale, Bärnroth, schlugen vor, ich solleOrgel spielen, und das geschah am nächsten Mittag imBeisein derselben Gesellschaft. Ich Hess mich da einmalwieder recht los und arbeitete im Pedalwerk, als hätte ichVestris' Füsse. . . .
In meinem Concert war Alles, was geschmeidigeOhren für Musik hat oder sich einbildet, welche zu haben,also der Saal überfüllt und brillante Toiletten. Der Zettelzeigt Dir das Programm. Laut Aufforderung bekam ich dieThemen zur Phantasie im Publicum — es waren schwedischeLieder, die man mir aufgeschrieben gab und die ich demBeifall nach zu urtheilen, nicht schlecht verarbeitete.Dann ward ich noch viel umringt. Alle Einladungen nach