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öffentlich gehört sein, Brod den Ruhm seiner Oboe inGuineen verwerthen, die Familie Rainer wieder ihre TirolerLieder singen und ihre Shillinge einstreichen. Die clavier-spielende und -lernende Welt bekam eine werthvolle Zu-gabe an Frau Dulcken, der sehr begabten und ausge-zeichneten Schwester des Concert-Meisters Ferd. David,die von Hamburg' nach London übersiedelte und von allenechten Künstlern und lernbegierigen Dilettanten nur mitoffenen Armen empfangen werden konnte.

In den unteren Schichten der Musikwelt gährte es gewal-tig, wie die Rivalität gewisser Troubadours und sogenannterBohcmian Brothers" beweist; erstere drei ganz gewöhnlichefranzösische, letztere ebenso gewöhnliche böhmische Dorf-musikanten. Im Grunde waren diese beiden Parteien abernur die schlechtbezahlten Werkzeuge der Speculationen,welche der schlaue Bochsa mit den Franzosen in EgyptianHall, Mr. Logan mit den Deutschen in den Argyll-roomsunternahm. Diewonderful performers", auf mirabolantenZetteln abgebildet, im buntesten Druck, von buntgekleide-ten Männern in den Strassen umhergetragen, zogen täg-lich Hörer an, und hielten eine reiche Shillings-Ernte,deren Hauptertrag in die Taschen ihrer Unternehmerfloss.

Uns : Künstlern ergeht es schlimmer", fügt Moscheiesdiesen Mittheilungen hinzu,wir suchen nicht blos schnö-den Gewinn, wir betrachten unsre Concerte als das Mittel,vor einer grossen musikliebenden Versammlung, in der esauch nicht an Kunstrichtern fehlt, mit unseren neuestenWerken und deren Ausübung zu alljährlicher Beurtheilungaufzutreten, und die leidige Speculation des Opern-Direc-tors Laporte legt uns ein grosses Hemmniss in denWeg."

Die Sache verhielt sich nämlich so. Es waren ihrer Viele, die alljährlich Concert gaben, und da Jeder seinemPublicum beweisen wollte, wie gern er es mit dem Neuestenund Schönsten erfreuen möchte, so pflegten diejenigen,die auf gute Einnahme zählen konnten, häufig die beliebte-sten italienischen Opernsänger gegen nicht geringes Honorar

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