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möge ihr das Lied deutsch hersagen, ging er zu ihrergrössten Freude bereitwillig ein, während die Nächst-sitzenden aufhorchten."

Am folgenden Tage, dem letzten vor ihrer Abreise,bekam sie folgendes Billet von ihrem greisen Verehrer:My dear Mrs. Moscheies.

As you are determined, to have me murder the prettysong twice, first by repeating it in bad german and thenby turning it into little better english, I send the promisedversion.

My best wishes attend your journey, and with bestcompliments to Mr. Moscheies I am fruly and

respectfully yoursWalter Scott.

(Meine liebe Mme. Moscheies! Da Sie entschiedenwünschen, dass ich das hübsche Lied zweimal morde, erstindem ich es in schlechtem Deutsch hersage, dann indemich es in wenig besseres Englisch kleide, so sende ichIhnen die versprochene Version. Meine besten Wünschebegleiten Sie auf Ihrer Reise und indem ich mich HerrnMoscheies freundlichst empfehle, bin ich aufrichtig Ihr

ergebener W. Scott.")

Seine Unterschrift sah aus wie Waller Scoll, da erdie Gewohnheit hatte, nie einen T-strich zu machen, eben-sowenig I-punkte, und doch war er Clerk (Secretair) desGerichtshofes, und wir hatten den Spass, ihn noch Tagesvor unserer Abreise dort am grünen Tisch unter einemWust von Acten sitzen zu sehen."

Moscheies hatte ihm sein Album mit der Bitte umeinen Beitrag übersandt, und Scott hatte darin folgendes Ge-dicht von Grillparzer gefunden:

Tonkunst, dich preis' ich vor Allen, Aber du sprichst höh're Sprachen,Höchstes Loos ist dir gefallen, Die kein Häscherchor versteht,

Aus der Schwesterkünste drei, Ungreifbar durch ihre Wachen

Du die frei'ste, einzig frei. Gehst du, wie ein Cherub geht.

Denn das Wort, es lässt sich fangen, Darum preis' ich dich vor Allen

Deuten lässt sich die Gestalt; In so ängstlich schwerer Zeit;

Unter Ketten, Riegeln, Stangen Höchstes Loos ist Dir gefallen,

Hält sie menschliche Gewalt. Dir, und wer sich dir geweiht.