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1 (1872)
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so möchten sie ihm das Vergnügen machen, bei ihmzu frühstücken, statt seinen Ausgang abzuwarten.

Am andern Morgen um 10 Uhr klopfen sie denn auchan das Haus Nr. 6 Shandwick Place, wo der berühmteMann mit seiner zweiten, unverheiratheten Tochter zurWinterszeit wohnte.Er öffnete selbst," erzählt Mo-scheies,den kurzen und noch dazu gichtigen Fuss aufseinen Stock gestützt, und bewillkommte uns mit herzge-winnender Freundlichkeit. Ehe wir abgelegt hatten, warschon dieFurcht" meiner Frau vor dem grossen Manneverschwunden und wir beide vollkommen zu Hause. Esging' nun gleich an das Mahl, ein echtes Scotch breakfast;zwei gepuderte Diener trugen es im elegantesten Silber-geschirr auf; die Würze jeder Speise aber war die Unter-haltung mit dem heiter belebten liebenswürdigen Haus-herrn. Er versteht deutsch und ist in unserer Literaturvollkommen bewandert, ein warmer Verehrer Göthe's.Dann erzählte er Anecdoten, denen zu Folge seine wenigmusikalische Natur allerlei Niederlagen erlitten habensollte.And how do you like my cousin the piper?"fragte er mich.You know, we Scotch are all cousins."(Und wie gefällt Ihnen mein Vetter, der Dudelsack-pfeifer? Sie wissen, wir Schotten sind Alle aus einerVetternschaft.) Ich konnte mich freilich nicht für dieSackpfeifer begeistern, und das hatte er vermuthet, meinteaber, der Effect dieser Nationalmusik auf eingeboreneBergschotten sei wunderbar; sie stürzten sich in denStrassen Edinburghs dem herumwandernden piper nach,und im Kriege sei eben diese Musik bis zum Todesmuthbegeisternd.You should hear my cousin the piper playand sing the Pibroch o' Donald Dhu, but with the gaelicwords." (Sie sollten meinen Vetter den Pibroch einSchlachtgesang mit Begleitung der Sackpfeife singenhören, aber mit dem gaelischen Text!). Dieser Text ge-höre dazu, damit Feuer durch alle Adern ströme, aber dieMelodie allein sei auch schon fortreissend. Er fing an,sie zu singen, und schlug dabei mit dem Stock, den ernie weglegte, den Takt auf den Teppich, meinte dann