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kleideten Knieen erschienen und leider ihre Sache rechtschlecht machten."

Da Moscheies bei dem Publicum, das zwei Drittel desSaals füllte, Furore machte, und seine PhantasieThe An-ticipations of Scotland" jubelnd aufgenommen wurde, sorügten alle Zeitungen einstimmig die geringe Theilnahmefür sein Concert. Dieser Appell an die Ehre der Edin-burgher wirkte denn auch: zu den beiden folgenden Con-certen strömte das Publicum um so zahlreicher heran.

Von grösserem Interesse aber sind die Notizen überSir Walter Scott, den Moscheies damals kennen lernte. Manbedenke nur, dass diese Bekanntschaft in eine Zeit fällt, wodie Lesewelt ihn schon als dengrossen Unbekannten" ent-deckt hatte und sich beeiferte, ihm den Dank für dieganz originelle Leetüre, die er dargeboten, abzutragen.Die bis dahin am meisten gelesenen Romane ergingensich in Sentimentalität. Die Romane der sehr beliebtenMiss Austin und Miss Edgeworth verfielen nicht in diesenFehler, bewegten sich aber in einer engen "Welt undschilderten nur Zustände des Familien- und Gesellschafts-lebens. Scott war der erste, der historisch interessantePersönlichkeiten als Menschen von Fleisch und Blut han-delnd und selbstredend auftreten Hess; dazu wählte erseine meisten Episoden aus der ziemlich unbekanntenschottischen Geschichte und verflocht sie, wenn auch nichtganz getreu, doch anziehend in seine Erzählungen. Be-denkt man dies Alles, so wird man es begreiflich finden,dass er in jener Zeit als grösster Romandichter dastand,und dass der Geschmack der Damenwelt, der seitdem voneinem Eugene Sue, einem Alexandre Dumas und einemWilkie Collins aufgestachelt und in andere Bahnengedrängt worden, damals das grösste Wohlgefallenan Scott's verhältnissmässig einfachen Schilderungenfand.

Sein Billet, das den soeben eingesandten Empfeh-lungsbrief des Moscheles'schen Ehepaars beantwortete,ward natürlich mit grosser Freude aufgenommen. Daihn die Gicht an's Haus fesselte hatte er geschrieben