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schwere Last der Sorge für seinen armen Neffen obliege,,für den er sein Leben geopfert hätte.

Ich darf mit voller Gewissheit sagen, dass Ludwigv. Beethoven's Manen dadurch das schönste Opfer gebracht,und seinem sehnlichsten Wunsche, den er durch seineganze Lebenszeit so werkthätig dargethan hat, am meistenentsprochen würde, wenn seinem verlassenen Neffen, fürden ich mich, wenn ich mit Glücksgütern begabt wäre,,und wenn ich nicht andere Verpflichtungen für meineAngehörigen hätte, auch in dieser Beziehung gern auf-opfern möchte, eine solche Hilfe und Unterstützung ver-schafft würde, dass er vor künftigen Nahrungssorgen ge-sichert wäre.

Ich hoffe. Euer Wohlgeboren werden meine gute, ge-,wiss redliche, Absicht nicht verkennen, und mich deshalbum so mehr entschuldigen, als ich Ihnen die Versicherungertheilen kann,, dass ich aus blosser Zuneigung für denNeffen des grossen Mannes mich der Pflicht der vormund-schaftlichen Sorge unterzogen habe, worüber Ihnen HerrRau, so wie über meinen Charakter nähere Auskunft er-theilen- kann.

In der Hoffnung, dass ich unmittelbar, oder durchHerrn Rau bald mit einer geneigten und günstigen Ant-, wort werde beglückt werden, gebe ich mir die Ehre, michund meinen Pupillen Ihrer Gewogenheit bestens zu em-pfehlen, und mich mit aller Hochachtung zu zeichnenEuer Wohlgeboren

gehorsamster Diener

Jacob Hotschebar

K. Hofconcipist,

wohnhaft am alten Fleischmarkte Nr. 695..

Hierzu schrieb Rau:

Wien, den 10. Februar 1828.

Lieber Freund!

Ich übersende Dir hiermit ein Schreiben von dem

Curator der Beethoven'schen Verlassenschaft. Du wirst

daraus ersehen, dass die gerichtlichen Verhandlungen sich

ihrem Ende nähern. Ich wurde von Amtswegen aufge-