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waisten, durch den Tod seines Oheims als seiner einzigenStütze, in grosse Nahrungssorgen versetzten talent- undhoffnungsvollen jungen (ein und zwanzigjährigen) Manneshiermit ergebenst ersuchen wollen, dass dieselben die Gütehaben, die nöthige Einleitung zu treffen, dass die sichso grossmüthig bewiesene Philharmonische Gesellschaft"von ihrem nur vorsichtsweise durch Herrn Rau und indessen Vertretung durch den Herrn Dr. Eltz angemelde-ten Anspruch abstehe, und dem Herrn Rau die Ermäch-tigung ertheile, in Hinsicht dieser Abstehung seine Er-klärung gehörigen Ortes abgeben zu können.
Indem mir nun nichts als das Wohl eines der bestenHoffnungen gewährenden jungen Mannes, der an seinemOheim und Vormund Herrn Ludwig v. Beethoven, seineeinzige Stütze verloren hat, und dessen Liebling war, amHerzen liegt, und da ich voll Vertrauen sein kann, dassdie hochherzige Philharmonische Gesellschaft die demVerstorbenen geleistete Unterstützung, wenn sie auch eingegebenes und lange vorher übergebenes Geschenk recht-lich zurückzuverlangen berechtigt, und wenn die nämlicheSumme auch wirklich in natura vorhanden wäre, nichtmehr zurückzuverlangen geneigt sein wird; so wende ichmich in diesem festen Vertrauen an Euer Wohlgeboren,und somit durch Sie an die erhabene Gesellschaft selbstmit der Bitte, das geringe Vermögen, aus welchem ichmeinen Pupillen unterhalten soll, und wovon ich jährlichkeine 400 Fl. K.-M zu erhalten hoffen kann; nicht nochmehr schmälern zu wollen, und zwar um so minder, alsich nach den vorhandenen Rechnungsbelegen viel über1000 Fl. K.-M. an Krankheits- und Leichenkosten undanderen Schulden berichtigen musste, und da ich, mankann mir vollen Glauben beimessen, in grosser Verlegen-heit bin, wie ich meinen Pupillen vor künftigen Nahrungs-sorgen sicher stellen soll, bis er doch das Glück habenwird, eine Officiersstelle zu erhalten, in der er ohne an-derweitige Unterstützung auch in Verlegenheit seinwürde.
Aus diesem Grunde werden mir Euer Wohlgeboren