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versäumte seine Abreise, von der ich auch nicht unter-richtet war.
Pixis war aus Paris hier. Er hielt sich vierzehn Tageauf und reiste gestern von hier über Prag wieder zurücknach Paris. Gestern ist auch Spontini von hier abgereist.Er macht eine Rekrutirungs-Reise. Hier hat er meineSchwester engagirt und wahrscheinlich gehe ich nächstesFrühjahr mit ihr nach Berlin, da das Kärntnerthor-Theaterohnehin wieder gesperrt werden wird. Wenigstens istgewiss, dass die Administration des Barbaja mit Endenächsten April aufhört; was also dann mit dem Theatergeschieht, steht zu erwarten. Man spricht hier stark da-von, dass Madame Pasta für nächsten Winter hierherkommen werde. Es wäre mir sehr lieb, die Wahrheitvon Ihnen zu hören, welche Sie leicht erfahren können,weil ich es rücksichtlich meiner Schwester gern sähe, wennsie sie noch hören könnte. Vielleicht könnten Sie mirdieses auf einem Blättchen Papier in einem Brief an Le-winger oder Rau melden, sowie auch die Bestätigung desEmpfanges dieser Papiere. Uebrigens wünschte ich auchIhr und Ihrer lieben Angehörigen Wohlbefinden zu ver-nehmen.
Die Beethoven'sche Abhandlung geht sehr langsamvon Statten, weil so manche Hindernisse eingetreten sind.Im Juni starb der Hofrath v. Breuning, dieser höchstwürdige Mann, und nun ist bereits seit sechs Wochen derCurator krank. Ich bin nur neugierig, was mit dem eng-lischen Gelde geschehen wird. Das Grab-Monument sollnächstens aufgestellt werden. Piringer und einige anderehaben es machen lassen. Ich habe noch gar nichts davongehört und gesehen; denn sie treiben alles im Stillen,wahrscheinlich um nur den Ruhm allein davon zu haben.In Prag hat ein Herr Schlosser eine höchst miserableBiographie über Beethoven herausgegeben; hier kündetman ebenfalls schon eine Pränumeration auf eine an, diewie ich höre Herr Gräffer verfassen will, — und der vonBeethoven auserkorene Biograph ist doch Hofrath Roch-litz in Leipzig, für den er mir und Breuning sehr wichtige