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viel einwirkte, indem er durch den Ausfluss des Wassersaus der bereits vierzehn Tage zugeheilten Wunde schonäusserst geschwächt war. Da hörte man des Tages un-zählige Mal ihn laut sagen:Gott vergelte es ihnen allentausend Mal."

Dass diese edle Handlung der Philharmonischen Ge-sellschaft hier allgemeine Sensation erregt hat, könnenSie sich denken, und hoch preist man allgemein den Edel-muth der Engländer, und schimpft laut über das Betragender hiesigen Reichen. DerBeobachter" hat die An-zeige davon gemacht, so auch dieWiener Zeitung." Hierliegt es bey. Pause von einigen Stunden.Ich komme soeben von Beethoven. Er liegt bereits imSterben, und noch ehe dieser Brief ausser den Linien derHauptstadt ist, ist das grosse Licht auf ewig erloschen.Er ist aber noch bei vollem Bewusstsein. Ich eile, denBrief abzuschicken, um zu ihm zu laufen. Diese Haarehier habe- ich jetzt ihm vom Haupte geschnitten, und

schicke sie Ihnen.-----Gott mit Ihnen!

Ihr dienstfertigster FreundAnt. Schindler.

Wenige Tage später brachte ein Brief von Rau dietraurige Gewissheit:

Wien, den 28. März 1827.Lieber Freund!

Beethoven ist nicht mehr; er verschied den 26. MärzAbends zwischen 56 Uhr unter dem herbsten Todes-kampf und schrecklichen Leiden. Er war jedoch schonden Tag zuvor ohne alle Besinnung.

Nun ein Wörtchen von seiner Verlassenschaft. Au.«meinem letzten Schreiben hast Du erfahren, dass Beet-hoven nach seiner eigenen Aeusserung sich ohne Hülfe,ohne Geld, folglich in der grössten Noth befinde. Alleinbei der Inventur, bei welcher ich gegenwärtig war, fandman in einem alten, halb vermoderten Kasten sieben StückBank-Actien.