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Ob Beethoven sie absichtlich verheimlichte (denn erwar sehr misstrauisch und hoffte eine baldige Wieder-genesung) oder ob er es selbst nicht wusste, dass er siebesitze, ist ein Problem, das ich nicht zu lösen vermag. —Die von der Philharmonischen Gesellschaft überschickteniooo Fl. C. M. fanden sich noch unberührt vor. Ich re-klamirte sie Deiner Erklärung gemäss, musste sie jedochbis zur näheren Verfügung von der Philharmonischen Ge-sellschaft beim Magistrate deponiren. Dass die Leichen-kosten aus diesem Gelde bestritten werden, konnte ichohne Einwilligung von der Gesellschaft nicht zugestehen.Ich erlaube mir aber die Bitte, wenn dort etwas erwirktwerden dürfte, dass es zu Gunsten der zwei armen Dienst-leute, die den Kranken mit unendlicher Geduld, Liebe undTreue pflegten, geschehen möge, da ihrer im Testamentemit keinem Worte erwähnt wurde. Der Neffe von Beet-hoven ist Universalerbe. — Ueber das von Beethoven derPhilharmonischen Gesellschaft zugedachte Geschenk wirdDir Herr Schindler seiner Zeit das Nähere mittheilen.Schreibe mir bald und bestimmt, was ich zu thun habe,und sei von meiner Pünktlichkeit überzeugt. Den 29. dieseswird Beethoven begraben. Es erging eine Einladung analle Künstler, Kapellen und Theater. Zwanzig Virtuosenund Compositeurs werden die Leiche mit Fackeln begleiten.Grillparzer hat einen äusserst rührenden Sermon verfertigt,den Anschütz am Grabe sprechen wird. Ueberhaupt istdie Einleitung zu einer feierlichen, des Verstorbenen wür-digen Beerdigung getroffen worden. —
Die Familie Eskeles grüsst Dich und die Deinigen,sowie ich von ganzem Herzen.
Dein FreundRau.
In Eil' und mit anhaltenden Augenschmerzen.
Unter Moscheies' Papieren fanden sich ferner noch fol-gende Erinnerungsblätter an Beethoven's Tod: