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1 (1872)
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sich an den Schluss des Satzes aus Ihrem Briefe. Kurz,Kummer und Sorgen waren auf einmal verschwunden, wiedas Geld da war, und er sagte ganz vergnügt:Nunkönnen wir uns Wieder manchmal einen guten Tag an-thun"; denn es waren nur noch 340 FL W. W. in derCassette, und wir beschränkten uns daher seit einigerZeit auf Rindfleisch und Zugemüse, welches ihn mehrschmerzte, als alles andere. Des anderen Tages, als Freitag,liess er sich sogleich seine Lieblingsgerichte von Fischenmachen, um nur davon naschen zu können. Kurz, seineFreude über die edle Handlung der Philharmonischen Ge-sellschaft artete weilenweise in's Kindische aus. Auchmusste gleich ein grosser sogenannter Grossvaterstuhl an-geschafft werden, der 50 Fl. W. W. kostete, in welchemer täglich wenigstens eine halbe Stunde ruht, so dass ersich das Bett ordentlich machen lassen kann.

Sein Eigensinn ist aber noch immer entsetzlich, undwirkt vorzüglich auf mich sehr hart, indem er durchausNiemand um sich leiden will, als mich. Und was bliebmir anders übrig, als alle meine Lectionen aufzugeben,und die ganze Zeit, die ich nur immer zusammenraffenkonnte, ihm zu widmen. Jedes Getränk und jede Speisemuss ich vorher versuchen, ob es ihm auch nicht schäd-lich sein könnte. So herzlich gerne ich dies nun auchthue, so dauert das für so einen armen Teufel, als ichbin, schon leider zu lange. Doch wird sich dies, wennich gesund bleibe, nach und nach wieder finden, hoffe ichzu Gott! Aus den 1000 Fl., was übrig bleibt, wollenwir ihn anständig beerdigen lassen, ohne Geräusch, aufdem Kirchhofe bei Döbling, wo er stets gern weilte.

Dann kommt auch jetzt der Wohnungszins auf Georgizu bezahlen, der muss noch für ein halbes Jahr berichtigtwerden und noch mehrere kleine Ausgaben (die Aerzte),so dass die 1000 Fl. gerade ausreichen werden, ohne dassviel übrig bleibt.

Zwei Tage nach Ihrem Briefe kam auch einer vondem würdigen Herrn Stumpft", der auch Ihrer mit demgrössten Lobe erwähnt, welches alles auf Beethoven zu