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rafft er seine letzten Kräfte zusammen, und fragt nachetwas oder verlangt etwas. Sein Zustand ist schrecklichund gerade so, wie wir es kürzlich von dem Herzog vonYork gelesen haben. Er befindet sich fortwährend ineinem dumpfen Dahinbrüten, hängt den Kopf auf dieBrust, und sieht starr Stundenlang auf einen Fleck, kenntdie besten Bekannten selten, ausgenommen, man sagt ihm,wer vor ihm steht. Kurz, es ist schauderhaft, wenn mandieses sieht; und nur noch wenige Tage kann dieser Zu-stand dauern; denn alle Functionen des Körpers hörenseit gestern auf. Also will's Gott, so ist er, wie wir auchmit ihm, bald erlöset. Schaarenweise kommen jetzt dieMenschen, um ihn noch zu sehen, obgleich durchaus Nie-mand vorgelassen wird, bis auf Jene, welche keck genugsind, den sterbenden Mann noch in seinen letzten Stundenzu belästigen.
Der Brief an Sie ist bis auf wenige Worte im Ein-gange ganz wörtlich von ihm dictirt, und wohl der letzteseines Lebens, obwohl er mir heute noch, ganz abgebrochen,die Worte „Smart — Stumpff — schreiben —" zuflüsterte.Wird es möglich sein, dass er nur seinen Namen nochauf's Papier bringt, so wird es auch noch geschehen. —Er fühlt sein Ende, denn gestern sagte er mir und Herrnvon Breuning: „plaudite amici, comoedia finita est!" Auchwaren wir gestern so glücklich mit dem Testamente inOrdnung zu kommen, obwohl nichts da ist, als einige alteMöbel und Manuscripte. Unter der Feder hatte er einQuintett für Streichinstrumente und die zehnte Sinfonie,deren er in Ihrem Briefe erwähnt. Von dem Quintettsind zwei Stücke ganz fertig. Es war für Diabelli bestimmt.— Die Tage nach Erhalt Ihres Briefes war er äusserstaufgeregt, und sagte mir viel von dem Plan der Sinfonie,die jetzt um so grösser ausfallen würde, weil er sie für diePhilharmonische Gesellschaft schreiben werde.
Ich hätte nur sehr gewunschen, Sie hätten in IhremBriefe bestimmt erklärt, er könne diese Summe voniooo Fl. C. M. nur theilweise erheben, und ich hatte esauch mit Herrn Rau. scT verabredet, allein Beethoven hielt