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Beethoven erklären, sie ergreife diese Massregel nur zuseinem Vortheil, weil es ihr zu bekannt sei,, dass seine ihnumgebenden Verwandten nicht redlich jinit ihm um-gingen u. s. w. Er wird zwar darüber stutzen, allein ichund Andere, zu denen er Vertrauen hat, werden es ihmichon begreiflich machen, dass dies eine sehr wohlthätigeMassregel ist, und ier wird damit zufrieden sein. Denn,was, er allenfalls hinterlassen sollte, kommt in die allereunwürdigsten Hände von der "Welt, und besser wäre es,es gehörte dem Zuchthause zu.

Hummel ist mit seiner Frau hier. Er hat sich sehrbeeilt, Beethoven noch am Leben zu treffen, weil es inDeutschland allgemein hiess, er sei schon zum Sterben.Das Wiedersehen dieser Beiden am vorigen Donnerstagwar wirklich ein rührender Anblick. Ich machte Hummelfrüher aufmerksam, er solle sich über seinen Anblickfassen. Nichtsdestoweniger war er so davon überrascht,dass er. sich alles Kampfes ungeachtet nicht enthaltenkonnte, in Thränen auszubrechen. Der alte Streicher kamihm aber schon zuvor. Das erste, was Beethoven demHummel sagte, war:Sieh, mein lieber Hummel, das Haus,wo der Haydn geboren wurde, heute habe ich's zum Ge-schenk erhalten, und es macht mir eine kindische Freude.Eine schlechte Bauernhütte, wo so ein grosser Mann ge-boren Avurde!" So sah ich zwei Männer, die sonst nie diebesten Freunde waren, alle Zänkereien des Lebens ver-gessend, in dem allerherzlichsten Gespräch miteinander,Beide haben sich nächsten Sommer ein Rendez-vous inCarlsbad gegeben. O weh!

An Ihre liebenswürdige Frau Gemahlin meinen alier-herzlichsten Gruss und nun Gott befohlen!

Ihr unveränderlich ergebenster FreundAnt. Schindler.

Indess aber hatte die Philharmonische Gesellschaftschon beschlossen und ausgeführt, was dem Unglücklichenfrommen musste. Einmüthig hiess es bei den Berathungen,denen Moscheies als Mitglied beiwohnte, man wolle ihn