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zufällig die Adresse von ihm fand, und ihm auch noch-mals meine Bitte an's Herz gelegt.
Am 27. Februar wurde ich zum vierten Male operirt,und jetzt sind schon wieder sichtbare Spuren da, dass ichbald die fünfte zu erwarten habe. Wo soll das hin, undwas soll aus mir werden, wenn es noch einige Zeit so fortgeht? — Wahrlich, ein sehr hartes Loos hat mich ge-troffen! Doch ergebe ich mich in die Fügung des Schick-sals, und bitte Gott stets nur, er möge es in seinem gött-lichen Rathschlusse so lenken, dass ich, so lange ich nochhier den Tod im Leben erleiden muss, vor Mangel ge-schützt werde. Dies würde mir so viel Kraft geben, meinLoos, so hart und schrecklich es immer sein möge, mitErgebenheit in den Willen des Allerhöchsten zu ertragen.
So, mein lieber Moscheies, empfehle ich Ihnen noch-mals meine Angelegenheit, und geharre in grösster Achtungstets jh r Freund
Beethoven.
Hummel ist hier und hat mich schon einige Mal be-sucht.
Dazu schreibt Schindler:
Mein theuerster Freund!
Hier auch ein Fleckchen von mir. —" Wie es mitBeethoven geht, können Sie aus seinem Schreiben hierabnehmen. Dass es stets mehr dem Tode als der Ge-nesung näher geht, so viel ist gewiss, denn die Abzehrunghat schon den ganzen Körper ergriffen. Jedoch kann esviele Monate so fortgehen, denn seine Brust ist bis itztnoch wie von Stahl.
Suchen Sie es nur dahin zu bringen, dass, wenn diePhilharmonische Gesellschaft ihm seine Bitte erfüllt, dasGeld hier Jemand Solidem, z. B. einem grossen Handlungs-hause übertragen werde, von dem er dann nach und nachso viel, als er braucht, herausnehmen könnte. Die Phil-harmonische Gesellschaft soll aber ohne weitere Rücksicht