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sehnlichst, dass es sich mit ihm bald ändern möge, wieimmer, denn ich verliere alle meine Zeit, da ich blos alleinmit ihm zu thun habe, weil er sonst Niemand um sichhaben will, und ihn in dieser ganz hülflosen Lage ver-lassen, wäre doch unmenschlich.
Er spricht jetzt häufig von einer Reise nach London,wenn er gesund wird, und rechnet schon, wie wir Beideam wohlfeilsten auf der Reise leben werden. Aber dulieber Gott! die Reise wird hoffentlich weiter als nachEngland gehen. Seine Unterhaltung, Avenn er allein ist,besteht im Lesen der alten Griechen, auch mehrere der ■W. Scott'schen Romane hat er mit Vergnügen gelesen.
Wenn Sie, mein theurer Freund, die Gewissheit haben,dass die Philharmonische Gesellschaft diesen schon längstgeäusserten Vorsatz in Ausführung bringen will, so unter-lassen Sie ja nicht, Beethoven direct hierüber in Kennt-niss zu setzen; denn dies wird ein neues Leben für ihnsein. Auch Sir Smart suchen Sie zu bewegen, dass erihm schreibe, damit er eine doppelte Versicherung er-halte u. s. w.
Gott befohlen denn! Ihrer vortrefflichen Frau Ge-mahlin melden Sie gütigst meine ganze Ergebenheit. Mitaller erdenklichen Hochachtung Ihr stets
dienstfertigster FreundAnt. Schindler.
P. S. Wenn die Sache für Beethoven mit der Phil-harmonischen Gesellschaft' zu Stande kommt, so solltenmehrere dieser Herren an Beethoven bei Uebermachungdes Geldes ohne Rückhalt sich dahin aussprechen, dassdie Gesellschaft den Wunsch habe, er möge dieses Geldzu seinem, und nicht zum Vortheil seiner unnatürlichstenVerwandten, am wenigsten für seinen undankbaren Neffen,verwenden. Dies würde sehr vortheilhaft wirken; dennsonst giebt er es wieder seinem Neffen, der es nur ver-lumpt, während er selbst Mangel leidet.
„Krank und in Noth so vernachlässigt, — ein Beet-hoven?" ruft Moscheies aus. Die Aufregung im Hause war