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hätte ich Ihnen sehr viel zu sagen, allein ich will nur beiBeethoven verweilen, weil das wohl für jetzt der wichtigsteGegenstand ist, der mir am Herzen liegt. In seinem Briefean Sie werden Sie seine Bitte und seinen sehnlichstenWunsch ausgesprochen finden, desselben Inhalts ist auchjener an Sir Smart, sowie ein früherer, auch von meinerHand geschriebener, an den Herrn Harfenmacher Stumpff.
Schon bei Ihrem letzten Hiersein schilderte ich IhnenBeethoven's finanzielle Zustände und ahnte nicht, dass derZeitpunkt so nahe sei, wo wir diesen würdigen Mann aufeine so jämmerliche Art seinem letzten Ende würden ent-gegen gehen sehen. Ja, wohl kann man sagen „seinemletzten Ende"; denn wie die Sache mit seiner Krankheitgegenwärtig steht, so ist an eine Genesung gar nicht zudenken, obwohl er dies gar nicht wissen darf, aber esselbst schon ahndet.
Erst am 3. December kam er mit seinem nichts-würdigen Neffen vom Lande an. Auf der Hierherreisemusste er des schlechten Wetters halber in einem elendenWirthshause übernachten, wo er sich dermassen eine Er-kältung zuzog', dass er augenblicklich eine Lungenentzün-dung bekam und in diesem Zustande hier ankam. Kaumwar dieselbe beseitigt, so zeigten sich auch schon alleSpuren der Wassersucht, die so heftig überhand nahm,dass er schon am 18. December das erste mal mussteoperirt werden, sonst wäre er geborsten. Am 8. Januarfolgte die zweite Operation und am 20. Januar die dritte.Nach der zweiten und dritten Hess man das Wasser jedes-mal durch elf Tage aus der Wunde fiiessen; allein kaumwar die Wunde geheilt, so war der Andrang des Wassersungeheuer schnell, sodass ich öfters fürchtete, er musste,noch ehe es zur Operation kommen könnte, ersticken.Nur jetzt bemerke ich, dass der Andrang des Wassersnicht so heftig ist, als früher, denn es dürften jetzt, wennes so fortgeht, wohl noch 8 —10 Tage bis zur viertenOperation vergehen.
Nun, Freund! denken Sie sich Beethoven in einer sofürchterlichen Krankheit, mit seiner Ungeduld und über-