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diese. Schon vor einigen Jahren hat mir die Philharmo-nische Gesellschaft in London die schöne Offerte gemacht,zu meinem Besten eine Akademie zu veranstalten. Da-mals war ich gottlob nicht in der Lage, von diesem edlenAntrage Gebrauch machen zu müssen. Ganz anders istes aber jetzt, wo ich schon bald drei Monate an_ eineräusserst langwierigen Krankheit darniederliege. Es ist die"Wassersucht. Schindler wird Ihnen hier beiliegend mehrdavon sagen. Sie kennen seit lange mein Leben, wissenauch, wie und wo ich lebe. An's Schreiben ist jetzt langenicht zu denken, und so könnte ich leider in die Lageversetzt werden, Mangel leiden zu müssen. Sie habennicht nur ausgebreitete Bekanntschaften in London, sondernauch bedeutenden Einfluss bei der Philharmonischen Ge-sellschaft. Ich bitte Sie daher, diesen so viel, als es Ihnenmöglich, anzuwenden, dass die Philharmonische Gesellschaftjetzt von Neuem diesen edlen Entschluss fassen und baldin Ausführung bringen möge. Des Inhalts ist auch derbeiliegende Brief an Sir Smart, sowie ich einen bereits anHerrn Stumpff abschickte. Ich bitte Sie, den Brief an SirSmart einzuhändigen und sich zur Beförderung diesesZweckes mit ihm und allen meinen Freunden in Londonzu vereinigen. Selbst das Dictiren wird mir schwer, soschwach bin ich. Empfehlen Sie mich Ihrer liebenswürdigenFrau Gemahlin und seien Sie überzeugt, dass ich stets seinwerde Ihr Freund

Beethoven.Antworten Sie mir auch bald, damit ich höre, ob ichwas zu hoffen habe.

Diesem Schreiben war folgende herzzerreissende Ein-lage von Schindler, seinem Freund und Pfleger, beigefügt:

Wien, 22. Februar 1827.Theuerster Freund!Bei Durchlesung des Briefes unseres unglücklichenBeethoven werden Sie sehen, dass ich mir darin auch vor-behalten habe, einige Zeilen an Sie zu richten. Wohl'