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jetzt ebenfalls durch meine grosse Wohlthätigkeit in einenZustand versetzt, der mich zwar eben durch seine Ursachenicht beschämen kann, wie auch andere Umstände, welchedaran schuld sind, von Menschen ohne Ehre, ohne Wortherkommen, so sage ich Ihnen gerade, ich würde voneinem reichen Dritten so etwas nicht ausschlagen. —Von Forderungen ist eben hier die Rede nicht, sollte auchdas alles mit einem Dritten nichts seyn, so seyn Sieüberzeugt, dass ich auch jetzt ohne die mindeste Belohnungebenso willfährig bin, meinen Freundinnen, den Ehrwürdi-gen Frauen, etwas gutes erzeigen zu können, als vorigesJahr, und als ich es allzeit sein werde für die leidendeMenschheit überhaupt, so lange ich athme. —
Und nun leben Sie wohl, schreiben Sie bald und mitdem grössten Eifer werde ich alles nöthige besorgen —meine besten Wünsche für den Convent. — Mit Hoch-achtung
Ihr FreundLudwig van Beethoven.An Seine HochgebohrenHerrn Joseph von Warenain
Grätz.
Gleich in der ersten Aufregung schrieb Moscheies anseinen väterlichen Freund, Herrn Lewinger in Wien, umsich genau nach Beethoven und seinen Verhältnissen zuerkundigen; aber noch ehe diese ersehnte Antwort eintraf— die Postverbindungen waren damals langsam und imWinter besonders unsicher —, lief bei Moscheies schonfolgender Brief von Beethoven ein, der keinen Zweifelüber das Unglück des grossen Mannes übrig liess:
Wien, 22. Februar 1827.Mein lieber Moscheies!Ich bin überzeugt, dass Sie es nicht übel nehmen,dass ich Sie ebenfalls wie Sir Smart, an den hier ein Briefbeiliegt, mit einer Bitte belästige. Die Sache ist in Kürze