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entsetzliches Unglück für die musikalische Welt. Und welcheSchmach, auch von Nahrungssorgen ist darin die Rede; esist undenkbar."

In diese Zeit, vielleicht in das Ende des vorhergehen-den Jahres, scheint folgender Brief Beethoven's ohne Da-tum zu gehören.

Mein werther Herr!

Rode hatte wohl in allem Recht, was er von mirsagte. Meine Gesundheit ist nicht die beste und un-verschuldet ist eben meine sonstige Lage wohl die un-günstigste meines Lebens übrigens wird mich das undnichts in der Welt nicht abhalten, Ihren ebenso unschul-dig leidenden Convent-Frauen so viel als möglich durchmein geringes Werk zu helfen.

Daher stehen Ihnen zwei ganz neue Sinfonien zu Dien-sten, eine Arie für Bassstimme mit Chor, mehrere einzelnekleine Chöre, brauchen Sie die Ouvertüre vonUngarnsWohlthäter", die Sie schon voriges Jahr aufgeführt, sostehet sie Ihnen ohnedem zu Diensten.

Die Ouvertüre von denRuinen von Athen", dieseobschon in einem etwas kleinen Styl, steht Ihnen auch zuDiensten. Unter den Chören befindet sich ein Derwisch-Chor, für ein gemischtes Publikum ein gutes Aushänge-schild. Meines Erachtens würden Sie aber wohl ambesten thun, einen Tag zu wählen, wo Sie das OratoriumChristus am Oelberge" geben könnten. Es ist seit-dem an allen Orten aufgeführt worden. Dieses machtedann die eine Hälfte der Akademie, zur zweiten Hälftemachten Sie eine neue Sinfonie, die Ouvertüren und ver-schiedenen Chöre wie auch die obgesagte Bassarie mitChor so wäre der Abend nicht ohne Mannigfaltigkeit,doch reden Sie dieses am besten mit den dortigen mu-sikalischen Rathsherren ab. Was Sie von einer Be-lohnung eines Dritten für mich sagen, so glaube ich diesenwohl errathen zu können; wäre ich in meiner sonstigenLage, nun ich würde geradezu sagen:Beethoven nimmtnie etwas, wo es für das Beste der Menschheit gilt", doch