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in England verkaufen, durch welche Mittel er sie dort-zur Aufführung bringen könne.
Im Königstädter Theater „ergötzte" sie die lieblichehinreissenda Sontag im „Sargin", in der „weissen Dame"und in der „Italienerin in Algier". Blum zeigte Moscheies-seine neue Oper „Der Bramine" im Manuskripte. Moserstudirte eben die neunte Symphonie von Beethoven ein,und Moscheies konnte nur mit steigendem Interesse denProben und der Aufführung beiwohnen, und das Riesen-werk immer mehr anstaunen. Das Tagebuch berichtetaus dieser Zeit auch über einen kleinen Austausch vonScherzen, den Saphir hervorrief, indem er ihm eine In-strumenten-Figur mit sehr witziger Erklärung für seinAlbum brachte, während Moscheies ihm als Erwiderungüber das Motto seines Blattes „Die Schnellpost" einen vier-stimmigen Canon schrieb: „Nur frisch, holpert es gleich,über Stock und Stein, rasch in's Leben hinein."
Am 28. November findet ein zweites Concert im grossenOpernhause statt, das überfüllt war. Der ganze Hofwohnte ihm bei. Moscheies spielte unter Anderen das■dem König dedicirte Es-dur-Concert.
Noch an demselben Abend wurde die Rückreise nachHamburg angetreten, wo sie am i.^December ein fröh-liches Wiedersehen feierten, und Alles, auch den Knaben,im besten Wohlsein antrafen. Der letzte Monat desJahres, während dessen Moscheies nur einige Mal öffent-lich auftrat, verlief ruhig und in lustigem Beisammensein.
Von wichtigeren Compositionen beendete Moscheiesin diesem Jahre das zweite Heft der vierundzwanzig Etüden(op. 70) und die „Anticipations of Scotland" (Fantasie über.schottische Motive).
1827.
Das Jahr 1827 begann mit einigen Concerten in Han-nover und GÖttingen. Den Aufenthalt in letzterer Stadtbenutzt Moscheies, um die Universität kennen zu lernen.Mit besonderem Interesse hört er einige Vorlesungen des