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Verdienst, was sie hat. Gehört auch zu den Ephemeren,die keine Opusnummer bekommen." Und am 31. heisstes:Wir beschliessen dies Jahr mit besonderem Dankgegen die göttliche Vorsehung, die uns so grosse Gefahrglücklich überstehen Hess!"

1826.

Am 1. Januar hält Moscheies im Tagebuch folgendesSelbstgespräch:Heute halte ich noch mein Glück mitHänden,morgen soll ich es verlassen, und doch ist die Reise nachDublin (wo Moscheies sich zu mehreren Concerten ver-pflichtet hatte), eine Ehrensache. Charlotte ist sehr mitder Pflege des Jungen beschäftigt und voll glücklicherErwartung, ihren Vater zu sehen. Also Muth!"

Wirklich reist er am 2. Januar ab; zuerst nach Bath,wo wieder Alles mit dem gewöhnlichen Erfolg verläuft,sodass der ersten Improvisation eine zweite folgen muss.Die nächste Concertstation (3. Januar) war Liverpool. Eswird von Interesse sein, die Beschreibung dieser Reisein Moscheies' eigenen Worten ungekürzt wiederzugeben,weil sie die Beschwerlichkeiten, die damals mit einergrösseren Reise verknüpft waren und von denen unserDampfzeitalter sich kaum mehr einen Begriff machenkann, eindringlich vorführt.

Am 4. Januar brach ich um 7 Uhr früh von Liverpoolauf und fuhr bis 8 Uhr Abends nach Birmingham. Amfolgenden Tage wurde von hier die Reise fortgesetzt, Tagund Nacht. Um 2 Uhr Mitternachts eine grosse Reise-beschwerlichkeit. Ich, der einzige Passagier, wurde ausder warmen Kutsche heraus, und in der rauhen Nacht beiBangor über den reissenden Fluss im offenen Boot über-gesetzt. Die Seele klapperte mir im Leibe, doch wieder-holte ich mir mein Losungswort: Muthig' ausharren! Amanderen Ufer nahm mich Einsamen eine andere, schon be-reit stehende Mailcoach auf, und so ging's weiter, den