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1 (1872)
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III

ii. November. Concert in Manchester. Schon diebessere Organisation des Orchesters, die Oberaufsicht derConcertdirectoren Baker und Fletcher, das Mitwirken meh-rerer deutschen geschickten Liebhaber gab dem Ganzeneinen Schwung, den ich nur zu sehr in den letzten Con-certen vermisst hatte. Auch der Anführer des Orchesters,Mr. Cadmore, gehört zu den besseren Dirigenten. Ich er-freute mich des rauschendsten Beifalls, doch genoss ichihn weniger als je auf dieser Reise." Auf Briefe der Ver-wandten hin bricht er bald darauf seine Reise ab undeilt nach London zurück. Am 19. Abends erreicht er seinHaus, und kurz nach Mitternacht wird ihm ein Sohn ge-boren, ein zartes, schwächliches Kind; die Mutter findet erin sehr leidendem Zustande.

Vier bange Wochen lebte Moscheies in Angst undSorge um sie. Mit dem herannahenden Ende des Jahresbesserte sich Alles.Jetzt", schreibt er,kann ich wiedermeinen Geschäften nachgehen; auch bei Erard war ichheute, sah seine nach neuer Construction erbauten-herr-lichen Flügel, lehnte aber seinen Antrag, mich zum al-leinigen Spielen derselben zu verpflichten, trotz der vor-theilhaften Bedingungen, die er mir stellte, gänzlich ab,und will mich ferner meiner Freiheit in dieser Beziehungerfreuen."

Später schreibt er:Ein komischer Vorfall machteuns herzlich lachen. In den Weihnachtstagen bläst, be-sonders Abends spät, eine Bande, die auch an meinerThür sammelte. Ich wusste dies von früher her, und damir alle Torturen und Störungen einfielen, mit denen siemich durch ihre falschharmonisirten Choräle gefoltert hatten,so befahl ich der Magd, ihnen zu sagen: von mir würdensie nur dann bezahlt werden, wenn sie versprächen, niewiederzukommen. Der beleidigte Bläser antwortete:Teilyour master, if he does not like music, he will not go toheaven!"

Mit Ende des Jahres musste er auch eine Phantasiefür den Verleger Collard vollenden, über die er bemerkt:Die 25 Guineen, die ich dafür bekomme, sind das einzige