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mann, dann bei Mendelssohns. Die Geschwister spiel-ten Bach.

26. Nov.: Mit der Familie Mendelssohn-Bartholdy beiseinem Bruder.

28. Nov. (Sonntag): Morgenmusik bei Mendelssohns,C-moll-Quartett von Felix, D-dur-Symphonie, Concert vonBach, Fanny, Duett D-moll für zwei Claviere von Arnold.

30. Nov.: Bei Frau Varnhagen mit Felix. Höchstinteressant."

Frau Varnhagen war die berühmte Rahel, vonderen weiblicher Liebenswürdigkeit und männlichemVerstand schon so viel und doch nie genug' gesprochenund geschrieben worden ist. Wo sie erschien, da schartesich Alles um sie; Künstler. Gelehrte oder Staatsmänner,sie hatte für Jeden ein gutes treffendes Wort oder einwilliges Ohr, nie merkte man ihr die berühmte Frau an;denn stets wusste sie mit unendlicher Herzensgüte dieweniger Begabten hervorzuziehen. Ein Genie, wie FelixMendelssohn war ihr in's Herz gewachsen, aber auch Mo-scheies wusste sie in jeder Weise auszuzeichnen, da sie dieMusik unendlich liebte.

3. Dec. 12 Uhr: Musik bei Zelter. Fanny spielteD-moll-Concert von S. Bach, welches ich im Manuscriptsah. Fünfstimmige Messe von Bach.

5. Dec. accompagnirte Felix bei Geh. Rath CrelleMozart's Requiem zur Feier seines Todestages im Beiseinvon Zelter u. A.

11. Dec: Geburtstagsfeier bei Mendelssohn's, durchein allerliebstes Haustheater verherrlicht. Felix zeichnetesich eben so sehr darin aus wie E. Devrient.

12. Dec: Sonntagsmusik bei Mendelssohn's. Felix'F-moll-Quartett; mit ihm mein Duett in G für zwei Piano-forte. Der kleine Schilling spielte Trio von Hummel in G."

Auch Zelter, bekanntlich der Lehrer von Felix undseiner Schwester, fehlte nie bei diesen Morgenmusiken; erwar nicht wenig stolz auf seine Schüler, wenn auch imAeusseren barsch und abwehrend. Er gab Moscheies einhübsches Souper, wobei dieser besonders bemerkt:Die