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heit mit interessanten Persönlichkeiten in nähere Berüh-rung zu kommen. Ganz besonders freute Moscheies dieBekanntschaft der berühmten Tragödin Mrs. Siddonsund des ausgezeichneten Schauspielers Young, den erals einen höchst gebildeten, liebenswürdigen Mannrühmte.
Als ein besonders prächtiges Fest wird der Ball fürdie nothleidenden Irländer erwähnt. König Georg IV., derzugegen war, hatte das herrliche Local der grossen Operfeenhaft ausschmücken lassen. Der Ertrag war aber einebenso glänzender, da 3000 Karten ausgegeben waren, dieerst 2 Guineen kosteten, zuletzt aber auf 15 Guineenstiegen.
Gegen Ende dieser Saison finden wir Moscheies mit [einer gründlichen Revision mehrerer seiner Arbeiten, na-mentlich der Alexander-Variationen, beschäftigt. Zu letz-,teren wird eine neue Introduction geschrieben; die neueAuflage veranstaltete Boosey & Schulz. Auch von an-_Jderen Werken werden neue Auflagen vorbereitet; dasRondo „Charmes de Paris", das eben beendet ist, wirdherausgegeben, Moscheies' Ciavierauszug von Mehul's OperValentine de Milan gestochen, endlich die Herausgabe derBonbonniere musicale eingeleitet, deren 1. Heft Moscheiesder kleinen Tochter von Horace Vernet widmet, währendder Vater ein reizendes Titelkupfer dazu zeichnet.
Und nun geht es mit den Freunden J. B. Cramer,Sir George Smart und Kiesewetter zu kurzer Erholungnach Brighton an die See, deren Heranrollen und Ab-fluthen ein majestätisches Schauspiel bot, während diekräftige Luft und die Geschäftslosigkeit erquickend aufLeib und Seele wirkten.
Die Musik war in Brighton durch den Director derköniglichen Harmonie-Musik, Kramer (nicht zu verwech-seln mit den erwähnten Brüdern Cramer), herrlich ver-treten. Dieser führt den Freunden mit seinem Orchesterdie besten Sachen von Händel, Mozart und Beethoven intrefflicher Ausführung vor. Die Abende benutzt Moscheieszur Entwerfung einiger Canons, die er nach Wien sendet.