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Zweiter Theil
(zu welchem das Publicum'für den halben Eintrittspreis Einlass hatte.)
15-16.
17. 6 Stücke aus einem musikalischen Drama: Bajazet, Musik von einem
18. < Lord Burghersh.19.
20.
2X. Violin-Concert v. Viotti, vorgetr. von Mori.
22. Recit. und Chor aus Moses, v. Rossini.
23. Quintett.
24. Duett aus Figaro, ges. v. Mad. Camporese und Cartoni.
25. Arie aus Jephtah.
26. Duetto aus Tancredi v. Rossini, ges. v. Mad. Vestris und Begrez.
27. Recit. und Arie aus der Schöpfung, ges. v. Zochclli. •
28. Recit. und Arie aus: il Pensieroso v. Händel, ges. v. Miss Stephens,mit obligater Flötenbegleitung v. Nicholson.
29. Schlusschor aus Beethoven's Christus am Oelberge.
Dieses Riesenprogramm stellt selbst Astley's Theater inSchatten, der an einem Abend „einen schottischen Her-kules, verschiedene Seiltänzer, zwei Lappländer, zweiHunde und einen Bären" producirt.
Die grossen Soireen, zu denen Moscheies hinzugezogenwurde, um „für die hohen und höchsten Herrschaften auf-zuspielen", waren durchaus nicht nach Moscheies' Ge-schmack. „Wie anders", ruft er aus, „ist das Musik-machen in diesen heissen, gedrängt vollen Localen mitBerücksichtigung des nicht kunstverständigen Publicumsim Vergleich zu unseren Zusammenkünften unter Kunst-brüdern! Gottlob ist es mir nie so schlimm ergangen,wie dem armen Lafont, dem der Herzog v. Devonshiremitten in einem Stück auf die Schulter klopfte, mit c'estassez, mon eher; ich werde applaudirt, wenn ich ihre Ohrenkitzele".
Die Lichtseite der Sache war die gute Bezahlung unddas Carrieremachen. Es hat auch etwas Ehrenvolles, zueinem Chateaubriand geladen zu sein; es bleibt immer höchstinteressant, in den Soireen der grossen Welt mitgewirktzu haben. Trifft man doch Alles dort, Prinzen, Staats-männer und Männer der Wissenschaft, und hat Gelegen-