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-weiss nicht recht warum, niemals auf einen grünen Zweig-gekommen war; denn an Fleiss Hess er es nicht fehlen.Er gab viel Lectionen und war gutbesoldeter Vorgeigerder Ancient- und Philharmonie-Concerts, sowie der pro-vinziellen Musikfeste.
Sein G-moll-Concert, das er neuerdings einer Ver-änderung unterzogen hatte, spielte Moscheies erst im Phil-harmonischen, dann in seinem eigenen Concert mit vielemBeifall. In letzterem unterstützte ihn die reizende Cinti,Kiesewetter und Dizi, der vortreffliche Harfenspieler. Allesging gut und wirkungsvoll zusammen. „Wir haben aberauch ganz anders probirt, als man es hier gewöhnlichthut; oft giebt es gar keine Probe, oft läuft ein halbesOrchester die Sachen einmal durch. Was thun also dieSänger? Sie singen unaufhörlich die wenigen Stücke, diedas Orchester kennt und die das Publikum zu hören niemüde wird."
Einige Tage später heisst es: „Was sind alle Concertegegen das des Harfenspieler-Charlatans Bochsa! Gehörthabe ich nur ein Pröbchen davon, aber hier schreibe ichmir das Programm her, obgleich schon dies eine Riesen-arbeit ist." Die unglaubliche Länge des Concerts verdientin der That als Merkwürdigkeit verzeichnet zu werden;hier ist das Programm:
Erster Theil.
1. Ouvertüre aus dem Oratorium the Redemption, v. Händel.
2. Arie, ges. v. Bellamy.
3. Arie aus Josua, Miss Goodall.
4. Duett — Israel in Egypten.
5. Chor.
6. Arie aus Judas Maccabäus.
7. „ aus Semele.
8. „ aus Theodora.
9. Chor aus Saul.
10. Marsch aus Judas Maccabäus.
11. Arie aus the Redemption.
12. Chor aus Israel in Egypten.
13. Duett aus Figaro.
14. Alexander-Variationen (von mir selbst gespielt).