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Werkes bereitete, wollen nicht enden. Der von Theoionübersetzte Text war von Moscheies selbst mit Aufopferungmancher Mitternachtsstunde revidirt und geändert worden •dennoch war er hierdurch dem Publicum, das den Saaldes Opernhauses überfüllte, nicht zugänglich gemacht;ebenso wenig die Musik. Moscheies klagt: „Ich weissnicht, war das Stück für ein Pariser Publicum zu lang,war es die meist falsche-Intonation der Chöre, genug esist quasi durchgefallen. Alles Andere was Lafont undich allein und was wir zusammen spielten, die Cinti undNourrit mit ihrem Gesang, Ivan Müller und seine Cla-rinette wurden enthusiastisch aufgenommen. Einnahme8000 Francs". Es kam aber noch ein Aerger nach. Einignoranter Journalist des Miroir fiel über Moscheies herjwarf ihm vor, er habe die Chöre selbst hinzugesetzt unddadurch der „Phantasie eine ungeniessbare Länge ge-geben", und so musste er sich noch öffentlich recht-fertigen.
Am Dimanche gras und Fastnachtsdienstag findenwir Moscheies im Carnevalsgetümmel. Die unabsehbareAnzahl von Equipagen, das bunte Durcheinander der drol-ligsten Maskenaufzüge, das tolle Gewimmel, das sich demboeuf gras nachwälzte, belustigte ihn. Gleichwohl fander am Fastnachtsdienstag Zeit, das am Morgen desselbenTages angefangene Adagio seines Es-dur-Concerts fort-zusetzen und zu vollenden.
Unter seinen damaligen Schülerinnen interessirte ihnam meisten Dlle. Mock (nachherige Mme. Pleyel), derengrosses Talent er mit wahrer Freude ausbilden hilft. Eswar ihm aber auch schmeichelhaft, dass die unvergess-liche Catalani, die diesen Winter in den kürzesten Zwischen-räumen vier überfüllte Concerte giebt, ihm ihre Nichte zumUnterricht anvertraute.
Im März hält sich Moscheies 14 Tage in Rouen auf,wohin ihn einige einflussreiche Familien gelockt haben.Diese sind eifrig bemüht, ihm die interessante Stadt undihre Umgebung, auch alle auf Jeanne d'Arc bezüglichenDenkwürdigkeiten zu zeigen. Pape bringt selbst das beste-