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seiner Instrumente aus Paris und die Karten zu dem vor-bereiteten Concert sind bald vergriffen. „Aber ohne Plackereiund Lauferei geht's doch nicht ab; dafür sorgen schon dieGottseibeiuns-Theaterdirectoren. Der hiesige heisst vanOfen und verweigert seine Sänger". Natürlich schlugensich die einflussreichen Freunde in's Mittel und schliesslichgelang es ihnen, den missgünstigen Mann herumzubringen.Das Concert geht mit grossem Erfolg vor sich, und einzweites wird verlangt und gegeben.
Ein Versprechen ruft Moscheies nach Paris zurück;er leitet bei Leo, der die Chöre vortrefflich einstudirt hat,eine Aufführung von Mozart's Requiem. Am Ostersonntagspielt er im Concert spirituel auf Verlangen sein Potpourrimit Lafont, nimmt aber als Thema seiner Improvisationfolgenden Kirchenchoral, der ihm „dem Tage angemes-sen" erscheint:
l^^sm^^s^i^^
fi - li - i et
li - ae, rex coe-les - tis rex^ tr
glo - ri - ae mor - te sur - rex - it ho-di - e al - le-lu - ja.-
„Wieder gelang es mir diesmal" (schreibt das Tagebuch),„dem Publikum meine eigene Inspiration zündend mitzu-theilen".
Die Pariser Saison ist zu Ende, und nun folgt Mo-scheies bereitwillig der Einladung der Freunde, wiedernach London zu kommen. „Dort fand ich eben J. B. Cramerim Begriff, sein jährliches Concert zu geben. Er zeigtemir zwei Stücke einer Sonate, die er darin mit mir spielenmöchte, und sprach den "Wunsch aus, dass ich ein drittesals Finale hinzu componiren möchte; nur möchte ich jakeine meiner Octavenpassagen in seinen Part legen, die
Moscheies' Leben. 3