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1 (1872)
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Clement! & Co., und dieser Name bürgte für die Güte derClaviere, während zwei Brüder Collard die Geschäfte des-Hauses betrieben).

Ueber den Collegen Cramer schreibt Moscheies:Ersäuselt seinen Mozart und seine eigenen MozartähnlichenCompositionen, ohne mich und meine Bravour anzufein-den; ja, er zollt mir vielmehr öffentlich und privatimdie aufrichtigste Anerkennung, die ich ihm ebenso auf-richtig vergelte. Ich bin Hausfreund bei ihm, und binihm sehr dankbar für das Interesse, welches er meinemöffentlichen i\uftreten und dessen Vorbereitungen schenkt.Cramer ist geistreich und unterhaltend und gleich vielenderart begabten Menschen, beissend satyrisch; ja erverschont seine eigene Sclvwäche nicht, indem er seine-Vorliebe für geistige Getränke dadurch persifürt, dass ervon einer, sich über seine Nase schlängelnden, verdächtigrothblauen Ader sagt:C'est Bacchus qui m'a mis sonpouce; ce diable de Bacchus!" Er spricht nämlich vor-zugsweise französisch, weil er lange in Frankreich gelebthat, zeigt auch in seinem Wesen, dass er einen Theil seinerJugend in diesem Lande zugebracht hat." Er hatte seineschöne Frau in ihrer frühesten Jugend geheirathet, nachihrem Tode aber ein zweites Ehebündniss geknüpft, welchesbis in seinen Lebensabend hinein ein glückliches blieb.Dieser war ein höchst bescheidener, weil er in seinemAlter mit seiner Frau viele Jahre von einer sehr kleinenPension leben musste, die ihm das Haus Cramer, Bealeand Co. auszahlte. Sein berühmter Name war für das-Musikgeschäft ein werthvolles Kapital.

Zur Warnung", fährt das Tagebuch fort,will ichhier anführen, dass Cramer einer der leidenschaftlichstenSchnupfer ist. Gute Hausfrauen behaupten, man müssenach jedem Besuch des grossen Meisters den Boden säu-bern, während ich als Clavierspieler es ihm nicht ver-zeihen kann, dass er seine aristokratisch langen schmalenFinger mit ihren schöngeformten Nägeln durch den Ge-brauch des braunen Krautes verunziert, ja durch dasUebermass dieses Gebrauches die Tasten nicht selten in's-