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1 (1872)
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1821.

Gestern", erzählt das Tagebuch am 28. Mai,erreichteich Abends den Golden Cross Gasthof in Charing Cross.Als ich heute früh den Platz bewunderte und dies demKellner mittheilte, meinte er ganz gelehrt, es sei auch einhistorisch merkwürdiger Ort. Als man den Leichnam derKönigin Eleonore, der Gemahlin König Eduard's L, in dieWestminster-Abtei getragen, um ihn dort beizusetzen, habeman an allen Stationen, wo der Trauerzug gehalten,Kreuze errichtet; so sei aus dem Dorfe Charing, das da-mals diesen Platz und seine Umgebung'en einnahm, CharingCross geworden. Mir war das neu, denn ich hatte michdamals noch nicht viel um die Geschichte Englands ge-kümmert."

Aber auch das wusste Moscheies nicht konnte ersich nicht träumen lassen, dass London künftig seine zweiteHeimath werden sollte. Für's erste stürzte er sich hierin der Metropole des grossen Inselreichs, wie in der Welt-stadt Paris, voll jugendlichen Feuers in das Musik- undSalonleben. Er wollte vor_ Allem hören und gehört wer-den und dazu fand sich in London ebensoviel Gelegen-heit, wie in Paris. Künstler auf seinem Instrument, wieJ. B. Cramer, F. Ries, Kalkbrenner traten mit ihm in dieSchranken; Männer wie Clementi sassen unter den Preis-richtern. (Moscheies spielte damals vorzugsweise aufClementi'schen Flügeln. Die Fabrik führte den Namen