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buch: „Es wird so viel Schönes in Bezug auf Maler undMalerei darin gesagt, dass ich mir es Alles für meineKunst übersetzte, um es mir bleibend einzuprägen."
In den Herbst fällt ein vierzehntägiger Besuch derMutter, der er sich ganz widmet, um nach deren Abreise,beim Nahen des Winters, das alte arbeitsvolle und lustigeLeben von vorn zu beginnen.
1816.
In diesem Jahre spinnt sich unser Künstlerleben in derHauptsache, wenige Unterbrechungen abgerechnet, in dergeschilderten "Weise thätig und heiter fort. Zu diesen Un-terbrechungen gehört zunächst eine Reise nach seinerVaterstadt Prag, wo er glänzend aufgenommen wird undein Concert für die Armen giebt, das eine Einnahme von2400 Gulden liefert. Von da begab er sich nach Pesth,wo er unter grossem Zuspruch und Beifall mehrere Con-certe veranstaltete, alte Freunde vorfand und neue Ver-bindungen anknüpft. Die Batthyanyi'sche und andere Adels-familien luden ihn auf ihre Landsitze ein, und er kannden Kunstsinn und die Gastfreundschaft dieser Leutenicht genug rühmen. Hieran schloss sich später eineReise nach Steiermark, über welche das Tagebuch leidersehr wortkarg hinweggeht.
Kaum nach Wien zurückgekehrt, lebt er sich raschin das frühere Treiben wieder ein. Er verkehrte damalsfleissig in der „Ludlamshöhle", einer Künstlerkneipe, inder Dichter, Musiker, Maler und Schauspieler sich nochspät am Abend zu zwangloser Unterhaltung zusammen-fanden und in der beim Klang der Gläser manch lustigerSchwank ausgeführt wurde. Jedes Mitglied hatte seinen(/frjßsiu Spitznamen: Castelli hiess „der Höllenzote", der Schau-spieler Schwarz, ein sehr starker Raucher, war „Rauchmar,der Zigaringer" benamst, und Moscheies selbst, wegenseiner Vorliebe für Kalbsfüsse, die er öfters dort als