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einen Scherz verflicht, mit dem Bemerken: „Respect, siesind eingestimmt!" Kaum ist die Polonaise beendet, sobeginnt er sein Sextett. In späteren Jahren pflegte er zuerzählen, wie es ihn damals gedrängt habe, etwas in derArt des Hummel'schen Septetts zu schreiben. Doch endeteer stets mit der Bemerkung: „Mein Bestreben blieb abereine leichte Jugendarbeit, mit dem Septett nicht zu ver-gleichen."
Von Interesse sind die Notizen, die das Tagebuchhier über die damals üblichen Serenaden („Nachtmusiken")einflicht. Graf Palffy gab in diesem Winter deren sechs(im botanischen Garten). Als Mitwirkende sind ausserMoscheies Mayseder, Merck, Giuliani und Hummel genannt.Gleich bei der ersten sind zugegen die Kaiserin MarieLouise, die Erzherzöge Rainer und Rudolf u. s. w. unddas Programm enthält ein Arrangement der Ouvertüre zuFidelio (die Hauptstimmen von Moscheies und Mayseder),Sonate von Beethoven mit Hörn (Moscheies und Radezki),Polonaise von Mayseder, Rondo von Hummel mit Quartett-Begleitung, gespielt von Moscheies. Dazwischen lustigeJodler, die aus den Gebüschen hervorklangen und einnoch lustigeres Souper. Die übrigen fünf Serenaden, diesich bis in den September hinein vertagen, sind nichtminder interessant. Dazwischen liegt noch eine für dieKaiserin Marie Louise veranstaltete, und wohl ein halbesDutzend, welche Privatleute den Ihrigen zu ihren Namens-tagen geben.
Während eines Ausflugs nach Dornbach treibt ein Ge-witter Alles ins Haus zurück, und Moscheies soll spielen, umdie Gesellschaft für den Spaziergang zu entschädigen. „Ichimprovisirte", sagte er, „aber mit den Elementen im Verein,denn bei jedem Blitz brachte ich mein Spiel zu einer Fer-mate, die den Donner selbstständig auftreten liess."
Dass er dann im Herbst und Winter das Theaterwieder fleissig besuchte und namentlich die Oper so regel-mässig wie möglich, versteht sich von selbst. Aber auchauf andern Feldern sah er sich nach Anregung um. VonOehlenschlägers Correggio heisst es um diese Zeit im Tage-