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eines grossen Spieles, welches ich in seinen Compositionenschon längst erkannt hatte."
Das grosse Ereigniss, die Befreiung Deutschlandsdurchzittert auch das sorglose "Wiener Völkchen und nichtnur seine Dichter, sondern auch die Musiker wetteifern inseinem Preise. Spohr schreibt sein „befreites Deutschland", —Hummel besingt die Rückkehr des Kaisers, — Moscheiesschreibt den „Einzug in Paris",- später eine Sonate: „DieRückkunft des Kaisers". Die jüdische Gemeinde, zuwelcher er damals noch gehörte, bestellt bei ihm fürdiese Gelegenheit eine Cantate, welche mit grossem Pompaufgeführt wird. Später, während des Wiener Cqn-gresses, überarbeitete er dieses Werk für die Zöglingedes Guntz'schen Institutes, die es in Gegenwart des Hofesund der fremden Monarchen „vortrefflich aufführten".Ausserdem schreibt er im Laufe dieses Jahres sechsScherzo's, Variationen über ein Händel'sches Thema, seinvier händiges Rondo in A-moll, Menuett's und Trio's fürArtaria's Sammlung von Nationaltänzen, mehrere öster-reichische Ländler u. s. w. Um diese Zeit entsteht fernerdie Polonaise in Es, — eine Sonate für Ciavier und Violine, —eine andere für Ciavier und Fagott, die er für den vor-trefflichen Fagottisten A. Romberg schreibt und häufigmit ihm zusammen vorträgt, endlich das Thema der So-nate melancholique, von ihm selbst, sowie von Kunstkennernals eines seiner besten Werke genannt. Dieses Themasteigt ihm in einer Lection auf, die er der Gräfin Haug-witz giebt, und wird mit besonderer Lust verarbeitet, wiemehrere Notizen im Tagebuch besagen. Dort ist auchseine Schülerreihe verzeichnet, die nun schon aus Grafenund Fürsten besteht und gegen Ende des Jahres so grossist, dass er jede Vermehrung derselben ablehnen muss.
Die zahlreichen glänzenden Gesellschaften, zu denener geladen wird (beim Fürsten Esterhäzy, beim GrafenPalffy, beim Erzherzog Carl u. s. w.) halten ihn nicht vomArbeiten ab. Er sucht die versäumte Zeit wieder ein-