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1 (1872)
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schien mir ungerecht, dass ich meine Rotte nicht mitneuen Monturen versorgen sollte.

Unter meinem neuen Musiklehrer, Horzelsky, war ichinzwischen (in den Mussestunden, welche der Besuch derTeinschule mir übrig Hess) zum Studium grösserer Stückevorgeschritten. Der kaum siebenjährige Knabe wagte sichsogar an Beethoven's Sonate pathetique. Man denke sich,wie er sie spielte, denke sich auch das Beethoven-Fieber,das mich damals befiel, und mich antrieb, auch die übrigenHauptwerke des grossen Meisters zu radbrechen.

Auch diesem Unfug steuerte mein Vater, indem ermich zu Dionys Weber führte.Ich komme zu Ihnen,unserm ersten Musiker", redete er ihn an,um mir auf-richtige Wahrheit statt Lobhudelei zu holen, um zu er-mitteln, ob mein Junge wirklich so viel Talent hat, dassSie einen tüchtigen Musiker aus ihm machen können!"

Natürlich sollte ich nun vorspielen, und ich war Stüm-per genug, um es mit einigem Stolz zu thun. Die Mutterhatte mich in meinen besten Staat geworfen, ich spieltemein bestes Stück, Beethoven's Sonate pathetique. Wie-war ich aber erstaunt, weder durch Bravo's unterbrochen,noch mit Lob überschüttet zu werden; ja, wie ward mirerst bei Weber's Ausspruch zu Muthe:Aufrichtig gesagt,der Junge ist auf ganz falschem Wege; denn er hudeltgrosse Werke herunter, denen er nicht gewachsen ist, dieer nicht versteht. Aber Talent ist da, und ich könnteschon etwas aus ihm machen, wenn Sie ihn mir auf drei Jahreübergeben und meinen Plan buchstäblich befolgen. Er mussdas erste Jahr Mozart, das zweite Clementi und das dritteBach spielen, aber nur das von Beethoven noch keineNote; und fährt er fort, aus Leihbibliotheken zu lesen, sosind wir geschiedene Leute."

Mein Vater ging auf alles ein, und ich bekam aufdem Heimwege noch manche goldene Lehre, den nunmehrbeginnenden Ernst meiner Studien betreffend. Machte ichsie gewissenhaft durch, so würde ich Ehre auf mich selbst,den Vater und die ganze Familie häufen, hiess es.

Ich hätte diese weit entfernte Aussicht nur zu gern