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Vorschläge der Stadt Düsseldorf zur kommunalen Neugliederung im Regierungsbezirk Düsseldorf
Entstehung
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Es ist behauptet worden, daß es nicht auf die Gesamt- und Endsumme ankomme, sondernauf den Betrag, umgerechnet auf den Kopf der Bevölkerung. Allerdings hat dann der Landkreisbei seiner geringeren Bevölkerung, auf den Kopf gerechnet, mehr ausgegeben als die Stadt mitihrer größeren Bevölkerung auf den Kopf ihrer Gesamteinwohnerschaft.

Bevorzugte Darauf aber kommt es gar nicht an. Zum Beweis steht, daß die Stadt in der GesamtsummeHypothekenvergebung menr Qq\^ e ben 22 528 615 Mark zur Förderung des Wohnungsbaues in den Vororten ausge-liehen hat und der Landkreis nur 11 229 665 Mark (außer Hilden), daß die Vororte alsonicht vernachlässigt, sondern finanziell in einem Maße gefördert sind, wie esder Landkreis gar nicht vermag und daß im Verhältnis zu Alt-Düsseldorf nicht nurkeine Vernachlässigung sondern eine Bevorzugung der Vororte liegt.

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Verkehrliche Erschließung der Vororte

Alsbald nach der Eingemeindung begann auch der verkehrliche Aufschluß der Vororte,insbesondere durch Verbesserung und Ausdehnung der Straßenbahnen. Sie setzte sich in derNachkriegszeit nach überstandener Inflation fort:

Stockum:

1910/11 Übernahme der Strecke von Nordstraße bis Stockum von der Duisburg-Düssel-dorfer Kleinbahn, zweigleisiger Ausbau in der Kaiserswerther Straße und Angliederungder Strecke von Fischerstraße bis Stockum an die Linie 10 (Volksgarten-Fischerstraße).

1912 Ausbau der Endstation in Stockum.

1925 Ausbau der Gleisanlagen zum Rheinstadion bei Stockum.

1926 1. Mai Eröffnung des Betriebes auf der neuen Linie 11, durch die der Vorort Stockumeine direkte Verbindung nach dem Hauptbahnhof erhalten hat.

Rath:

1911 Doppelgleisiger Ausbau der Strecke von Kreuzweg bis Rath (1694 m Gleislänge).

1913 Aufhebung der Tarif grenze Kreuzweg zur Verbilligung des Fahrpreises nach Rath.

1924 6. Oktober Durchführung der Linie 12 vom bisherigen Endpunkt an der Uhlandstraßeüber Wehrhahn zum Schadowplatz.

Die Durchführung der Linie 1 nach Rath hinein scheitert bisher ledig-lich an dem Widerstand der Reichsbahn gegen die Zulassung einer Kreu-zung der Straßenbahn mit der Reichsbahn beim Bahnhof Rath.

Unterrath:

1924 Ausbau der Straßenbahnlinie nach Unterrath (Gleislänge 6150 m). Betriebseröffnung6. September 1924. Auch hier scheitert eine Weiterführung lediglich an demWiderstand der Reichsbahn.

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