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Vorschläge der Stadt Düsseldorf zur kommunalen Neugliederung im Regierungsbezirk Düsseldorf
Entstehung
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Dann weiter südlich die Wirtschaft des Wuppertales mit Barmen-Elberfeld als Brenn-punkten und die Wirtschaft des Bergischen Landes um Remscheid und Solingen (2).

Im Süden das Wirtschaftsgebiet um Köln (3).

Im Westen auf der linken Rheinseite München-Gladbach, Rheydt, Odenkirchenund Krefeld (4).

Inmitten des ganzen Gebietes als fünftes Wirtschaftsgebiet Düsseldorf (5) .

Während die Ruhrstädte mit ihrer westfälischen Fortsetzung vom Osten nach Westen inRichtung auf Ruhrort zum Rhein streben, um dort über die größte europäische Binnenwasser-straße den Anschluß an den Weltverkehr zu gewinnen, geht parallel die Entwicklung derWupperstädte und des Bergischen Landes in ostwestlicher Richtung auf den Süden Düssel-dorfs zu.

Je mehr in den nächsten Jahren die private Wirtschaft unter dem Druck der Daweslasten Wirtschaftsgebieteund der ausländischen Konkurrenz an eine planmäßige Gestaltung von Produktion und Absatz " öffentliche

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herangehen wird, um so mehr wird sie ihre Standorte optimahsieren müssen. Mit innerer Ge-setzmäßigkeit werden dann die heute schon sichtbaren wirtschaftlichen Verknüpfungen in denfünf Wirtschaftsgebieten des niederrheinischen Industriegebietes sich zu geschlossenen Wirt-schaftseinheiten entwickeln, die nun im Sinne einer wirtschaftlichen Verwaltung aucheine ausgeglichene Gebietsgestaltung voraussetzen.

Man kann dieser Entwicklung fördernd und hemmend begegnen. Man kann die Entstehunggrößerer Verwaltungskomplexe als unerwünscht betrachten, als ebenso unerwünscht wie in derprivaten Wirtschaft die Entwicklung vom Krämer zum Trust. Aber aufhalten kann man dieEntwicklung selbst nicht. Und gerade das Hauptargument vieler Gegner, der Hinweis auf dieBildung desWasserkopfes" Groß-Berlin, das aus blühenden Einzelgemeinden, die zum Teil fürsich durchaus lebensfähig waren, durch die unaufhaltsame Macht der Tatsachen sozusagenge-worden" ist, zeigt, wie anders die Entwicklung hätte verlaufen können, wenn die Vereinigungrechtzeitig erfolgt wäre. Und um im Westen zu bleiben: welch große Ausgaben hätten er-spart, welch befruchtende Werte hätten geschaffen werden können, wenn eine Vereinigung derbeiden Wupperstädte Elberfeld und Barmen 30 Jahre früher erfolgt wäre. Jede der beiden,ungefähr gleich großen, zusammen rund 350 000 Einwohner zählenden Städte hat in dieserZeit ein prunkvolles Rathaus errichtet und ein eigenes Theater geführt und noch vieles anderemehr.

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Oft steht einer notwendigen und rechtzeitigen Vereinigung oder Neugliederung von Ver- Die Selbstverwaltungwaltungsbezirken die weit verbreitete Befürchtung entgegen, daß bei einem Wachsen der Städte '" s ro ^ und kleinendie Idee der Selbstverwaltung vernichtet werde, und daß der Bürgersinn, der in kleinenund mittleren Gemeinden am stärksten sich auspräge, in dem raschen, unpersönlichen, ja fast

1 Vergleiche Tafel 1.