36richten suchen: Und Ihro Churfürstl. Durch-laucht, unser so gnadenvoller und milder Lan-desvater, werden unterthänigst imploriret wer-den, daß Hoͤchst⸗Dieselben geruhen wollen, dasArmen=Institut, auf einem Kammeral=Grundehier in der Bürgerschaft, mit einem Plaz fürein solches Armen- und Arbeits-Haus Huld-voll zu begnadigen. — Der zweite Punkt denich anführen wollte, betrifft den wöchentlichenBeitrag, den man bei allen Bürgern in derStadt, ohne Unterschied der Confeßionen, zurBestreitung der Armen=Pflege wird nachsuchenmüßen: Zu welchem Beitrage, ich euch geschäzteGemeins=Glieder, in so fern ihr in der Stadtwohnet, heut auch vorzüglich ermuntern soll.Ein Beitrag der euch kein schweres Opfer verur-sacht! Man wünscht von euch die Gabe, die euerwohlthätiges Herz, gewöhnlich jede Woche fürdie Armuth bestimmte. Es ist wohl kein Bürgerunter euch, er reichte nach seinem Vermögen,wöchentlich den herumgehenden Armen einenAllmosen. Die Gabe selbst überläßt man durch-aus eurer freyen Wahl und Bestimmung. Ihrunterzeichnet sie nur für ein Jahr; und nachVerlauf desselben bleibt es eurer Freiheit über-lassen, ob ihr die gezeichnete Gabe beybehalten,sie
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Die ausgezeichneten Vortheile, welche für unsere bürgerliche, und für jede kirchliche Verfaßung dadurch erwachsen werden, wenn eine gemeinnützige und wohleingerichtete Armen-Anstalt unter uns eingeführet werden wird : eine Predigt am 1. Sonntage nach Epiphanias 1800 ...
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