Unternehmen Ja und Amen1 — Segneauch deshalb die Ermunterungen, die wir unsdurch unsern heutigen Vortrag darzu ertheilenwollen, Amen.Eingang.Lieben Freunde! Nicht mit Schüchternheit wer-de ich heut zu euch reden, wenn ich mich des an-genehmen Auftrags entledige, den man mir vonSeiten des hiesigen Hochlöblichen Magi-strats gab: Euch nemlich öffentlich anzuzeigen,daß eine beßere und gemeinnützigere Armen=An-stalt, und zwarn ohne Unterschied der verschie-denen Religions=Confeßionen, unter uns ein-geführet werden soll, deren wir bishero entbeh-ret haben: Und daß ich dabey zugleich Anspruchauf eure geneigte thätige Unterstützung zu diesemwichtigen Werk machen möchte! — Nicht mitSchüchternheit, — sage ich — gebe ich euchdiese Anzeige; da ich versichert bin, daß euch dieedlen Grundsätze der Christlichen Toleranz, sowie der Geist des Christlichen Wohlthuns bele-ben. Unter verschiedenen Religions=ParthienA 5ſich
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Die ausgezeichneten Vortheile, welche für unsere bürgerliche, und für jede kirchliche Verfaßung dadurch erwachsen werden, wenn eine gemeinnützige und wohleingerichtete Armen-Anstalt unter uns eingeführet werden wird : eine Predigt am 1. Sonntage nach Epiphanias 1800 ...
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