35Auch soll der treuer Bürger unter euch — derredlicher Handwerker und Profeßionist, denen esso recht am Herzen liegt, im Schweiß ihres An-gesichts ihr eigenes Brod zu essen — sich ehrlichmit den Ihrigen zu ernähren — wenn sie durchHemmung ihres Gewerbes, bey nahrungslosenZeiten, oder auch durch unerwartete und anhal-tende Krankheiten, der Noth und der Armuthunterliegen sollten, in diesem allgemeinen Ar-men=Institut Verpflegung und Unterstützungdurch Geld, Arzneymittel, Leinwand und der-gleichen zu erwarten haben. Sehet, liebenFreunde! das ſind die wohlthätigen Abſichtenunserer vorzunehmenden gemeinnützigen Armen-Anſtalt!Was nun aber die Einrichtung dieser ge-meinnützigen Armen=Anstalt selbst betrift,so ist sie eben so einfach wie solide. — Weileneuch der gedruckte Plan über die neue Armen=An-stalt gehörig eingehändigt werden wird, so findeich's aber überflüßig in Absicht dieser Einrichtungdes Armen=Instituts mich heute weitläuftig zuerklären. Ich will nur zwey Gegenstände anfüh-ren. — Der erstere ist dieser: Man wird, sobald es thunlich und ausführbar seyn wird, einallgemeines Armen= und Arbeits=Haus aufzu-C 2richten
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Die ausgezeichneten Vortheile, welche für unsere bürgerliche, und für jede kirchliche Verfaßung dadurch erwachsen werden, wenn eine gemeinnützige und wohleingerichtete Armen-Anstalt unter uns eingeführet werden wird : eine Predigt am 1. Sonntage nach Epiphanias 1800 ...
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