37sie vergrößern, oder auch von eurer Verbindlich-Mild-keit abstehen wollt. — Eure so oft erprobtethätigkeit — die thatenvollen Beweise derselbenreden zu laut, und verbürgen uns für die Zu-kunft euren edlen liebevollen Sinn und Gemein-geist so sehr, daß es selbst unsern Herzen empfind-lich seyn würde, wenn man sich darüber schrift-liche Versicherungen wollte ausbitten. — Wer-det ihr durch Thatsachen, wie es in diesem Fallgeſchicht, von der zweckmäßigen Verwendungeurer milden Gaben versichert; sollen und kön-nen diese Thatbeweise nie eurer Beobachtungund eurem Prüfungsgeist entzogen werden, sowird eben dieser liebevolle Hinblick die festesteStütze für das Armen=Institut werden! — Wer-den die jetzt zu zeichnenden Gaben von unsernHonoratioren, von jedem Kaufmann, von jedemProfeßionisten; werden sie von dem Mittelstan-de, und jedem Bürger ohne Ausnahme, demVermögenszustande angemeßen ertheilet werden:Und werdet ihr Alle, wie ich das so zuverlä-ßig hoffen darf, diese Gaben nach den Grund-sätzen des Christenthums bestimmen, die gemein-nützige Armenanstalt wird die lebhafteste Wirk-samkeit gewinnen, und den besten Erfolg haben.Ermüdet nicht, lieben Freunde in eurer Auf-merk-5˙3
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Die ausgezeichneten Vortheile, welche für unsere bürgerliche, und für jede kirchliche Verfaßung dadurch erwachsen werden, wenn eine gemeinnützige und wohleingerichtete Armen-Anstalt unter uns eingeführet werden wird : eine Predigt am 1. Sonntage nach Epiphanias 1800 ...
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