fals den Wohlstand unserer kirchlichen undbürgerlichen Verhaͤltniße erhoͤhen.Es werden zum Beispiel in die gemeinnützi-ge Armen=Anstalt alle veramten Glieder unsererBürgerschaft, ohne Unterschied der Konfeßionaufgenommen werden, wenn sie aus den Armen-Mitteln der Kirche, woraus sie bisher unterstütztwurden, nicht hinreichend versorgt und verpflegtwerden könnten. Dadurch erhält das Armen-wesen bey derjenigen Gemeinde, die es bedarf,eine ausgezeichnete und wesentliche Erleichterung.Demnächst wird bey der neuen Armen=Anstaltein vorzügliches Augenmerk auf diejenigen wah-ren heimlichen Hausarmen — allenfals mit Ver-schweigung ihres Namens. — genommen werden,welche durch Unglücksfälle, häusliche Leiden,anhaltende Krankheiten, oder durch welche anderewidrige Lebensereigniße, in unverschuldete Ar-muth verfallen sind. Wie oft habt ihr wohl imStillen geweinet, und im Verborgenen euredrückende Armuth ertragen? — Bedrängte —Nothleidende — freuet euch! Eure Thränen wer-den getrocknet werden! Eure stillen Seufzer zuder wohlthuenden Gottheit um Hülfe und Bei-stand, sie sind erhöret worden!Auch
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Die ausgezeichneten Vortheile, welche für unsere bürgerliche, und für jede kirchliche Verfaßung dadurch erwachsen werden, wenn eine gemeinnützige und wohleingerichtete Armen-Anstalt unter uns eingeführet werden wird : eine Predigt am 1. Sonntage nach Epiphanias 1800 ...
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