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Die ausgezeichneten Vortheile, welche für unsere bürgerliche, und für jede kirchliche Verfaßung dadurch erwachsen werden, wenn eine gemeinnützige und wohleingerichtete Armen-Anstalt unter uns eingeführet werden wird : eine Predigt am 1. Sonntage nach Epiphanias 1800 ...
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23so kann, so darf das nicht bleiben! Mit verein-ter Stimme rufen sie euch Alle zu, diese Armen,ach! erbarmet euch unserer! Erbarmet euch un-serer! Gebt uns doch das, was uns Nothist!Jedoch nicht blos von dieser empfindsamenSeite betrachtet, verdient die sogenannte Stras-senbetteley ganz abgeschaft zu werden; sondernauch wenn wir die sittliche, die dem Staat undder Kirche so nachtheilige und gefahrvolle Seitebemerken und prüfen. Außer jenen, so eben be-merkten wirklichen Armen, die hauptsächlich durchein sogenanntes Armenschild bisher die Erlaub-niß erhalten haben, Allmosen zu betteln: Wererscheint zugleich mit ihnen? Wer drängt sich inihren Armenkreiß? Ist es nicht auch zugleich dergesunde einheimische Bettler? Dort ein blühen-der Jüngling — dort ein starker junger Mann,mit der Rosenblüthe des Lebens geschmückt, vonGott begabt mit Kräften des Körpers, die nundurch Müßiggang und Straßenbetteley entheili-get werden! Die schönen Kräfte, sie sollten ver-braucht werden, zum allgemeinen Wohl durchzweckmäßige Arbeit und Berufstreue, und sowerden sie hingeworfen gleichsam in den Koth.Und wenn der Grundsatz richtig bleibt, daß derMüßig-B 4