Druckschrift 
Umständliche Nachrichten von der Nahmens Sr. Kön. Majest. in Preussen den 10., 11. und 12. Merz 1763 vollzogenen Besitznehmung der Clev-, Mörs- und Geldrischen Provinzen und von den darinn vorgegangenen feyerlichen Freudensbezeugungen über den den 15. Febr. b.J. zu Hubertusburg geschlossenen Frieden
Entstehung
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) * ( 266 ) * (Vor dem Stubensenster eine Gluckhenne mit sieben Hühnlein. M.d.Unters.Wann uns solche Flügel decken, Weichen von uns alle Schrecken:Ja, es wird die dunkle Nacht Hell gemacht.(Nro. 7.) Herr Adam Scheuten hatte über der Hausthür eineschlafende Jungfer, auf einem Rasen sitzend, die Stadt Creveld vorstellend,Sie wurde durch die Fama mit folgendem Lateinischen Sinnspruch: Surge& ambula! aus ihrem Schlaf erwecket; die aufgehende Friedenssonne unduntergehende Mond und Sternen zeigten sich am Himmel. M. d. Unterschr.Steh auf, O Creveld! du hast lang genug geschlafen!Die Nacht ist hin, die Sonn will lauter Freude schaffen:Der Fried, der Fried ist da! der von dir schon sechs Jahr,Zu deiner höchsten Traur, so weit gewichen war.(Nro. 8.) Herr Johann von der Leyen, der jüngere, hatte folgendeSinnbilder vorgestellet: Friede und Gerechtigkeit, so sich umarmeten. Mitder Unterschrift: Avec la paix, la justice. Das Brustbild des Königs.Unterschrift: La posterité chantera sa gloire. Der Adler gegen dieSonne fliegend. Mit der Unterschrift: Der Friedensschall Erfreut uns all.Die vier vereinigte Wappen, das Preussische, Englische, Hessische undBraunschweigische. Mit der Unterschrift: Verständnüs und EintrachtHaben uns den Frieden bracht. Die Fama mit der Posaune, woraussie Vivar! bliese. Mit der Unterschrift: Chantez, Dames; chantezchapeaux les grands Exploits de nos Heros!(Nro. 9.) Frau Wittibe Weis hatte über der Hausthür einen ge-erönten Adler, welcher mit seinen ausgebreiteten Flügeln einige unter ihmsitzende Junge deckte. Mit der Unterschrift:Wann uns solche Fluͤgel decken Weichen von uns alle Schrecken!Vor dem Hause über der Thür brannten in einigen hundert Lampions dieNahmenszüge des Königs und der Königin mit einem deutlichen Vivat.Sonsten waren alle Fenster von oben bis unten aufs zierlichste illuminiret.(Nro. 10.) Herr Gerhard Lingen u. Compagn. hatten über derHausthür den König mit der Käyserin Königin und den König von Pohlen, sichdie Hände gebend, über welche zwey Engel den Frieden ausbliesen. M.d.Unters.Nach Friedrichs überstandnen Streiten,Sehn wir Theresiam Ihm zur Seiren,Auch August mir im Frieden stehn,GOtt laß es Ihnen wohl ergehn!Am Ende des Hausgangs sahe man von der Strasse den Nahmenszug desKönigs aufs helleste im perspective erleuchtet.(Nro. 11.,