( 194)Hier folget die § 1. pag. 87. versprochene Uebersetzung des von demJudenvorsteher Zaudi Gomperz Herz auf den Glorreichen Frieden verfer-tigten und in der Judensinagoge abgesungenen Lobgesangs:Es soll sich unser Mund sehr eröfnen mit Liedern, Lob- undFreudengeſängen,Zu loben den König der Heerschaaren, welcher über die Wolkenwohnet,Welcher grosse Dinge, Wunder und Veränderungen hat sehen lassen,Zur Verherrlichung in dem Erbtheil des Königes, der in allenLändern gerühmet ist:Gute vor sein Volk suchet undFriederich der Grosse, der dasredet von Frieden.und sagten: Vor Ihm ist keineViele stunden wider Ihn auf,ErrettungSiehe, die Könige waren zusammen vereiniget wider Ihn, ummit Ihm zu ſtreitenSie vertraueten auf ihre grosse Heere, und darauf verliessen sie sich;da sie sahen das Heyl des HErrnFürwahr aber sie erstauneten,vor seinem Volk:Rufet Ihm Friede zu, und seine Hülfe ist Friede!Die Tage werden reden, und viele Jahre werden seine Weißheitbekannt machen:den Krieg geführet; Sein Ver-Mit grosser Klugheit hat Erstand ist nicht zu erforschen:Starke Städte hat der Weise erobert, und zu der Höhe hatte Ersein Vertrauen.Die Himmelsbotten haben sich geeilet, und sind herunter gefahrenzu ſeiner Huͤlfe.Sie haben Ihn begleitet, und Er ist gegangen in Friede.Seine Wege sind glücklich gewesen: Sie sind gefallen, die zumKrieg gegürtet waren;Seine Füsse aber haben nicht gewanket, und sind nicht vor Furchtrückwärts gegangen:Seine Feinde aber, da sie mächtig wider Ihn waren. Sein Hornist in dem HErrn erhöhet.Durch
Druckschrift
Umständliche Nachrichten von der Nahmens Sr. Kön. Majest. in Preussen den 10., 11. und 12. Merz 1763 vollzogenen Besitznehmung der Clev-, Mörs- und Geldrischen Provinzen und von den darinn vorgegangenen feyerlichen Freudensbezeugungen über den den 15. Febr. b.J. zu Hubertusburg geschlossenen Frieden
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