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Abhandlung vom Ursprunge und Eigenschaft der Gülich- und Bergischen Lehne nebst Bestimmung des ächten Begriffes der Wörter Mann- und Erbmannlehne
Entstehung
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38dasselbe den redenden Beweiß nachführt, wie dieLehnserwerbungen des Gerhard Lieblingsge-schäft, und die Grundlage zur Vermehrung desHauses Gülich gewesen.§. 21.Des Gerhard erstgeborner Sohn Wilhelm der 6teGraf, der erste Markgraf, und Herzogzu Gülich.Es konnte ja nicht fehlen, daß des Gerharderstgeborner Sohn, und Nachfolger Wilhelmder 6te dieses Namens, der die Regierung imblühendsten Stande der Grafschaft antrat, beiausgezeichneter Tapferkeit, und erhabenen Ver-diensten im Kriege, thätigem Bestreben zu Be-förderung allgemeiner Wohlfart, und Sicher-heit rc. gar bald den Monarchen und dasReich verbindlich gewann; Kaiser Ludwig derVierte, der ohnehin ſein Schwager ware, hatihn demnach im Jahre 1336 zum Fürsten undMarkgrafen erhoben, und Demselben gleich denübrigen Fürsten vier Erzämter, und das Münz-recht, nebst dem sogenannten Reichswald überla-ßen, und das wegen dem Glanze seines Ge-schlechtes, wie auch für die (mit seinem fürchterli-chen Gefolge von Lehnleuten. §. 2 und 12.) demKaiser und Reiche unermüdet geleisteten Dienste,propter genealogiae suae splendorem, sagt die Urk.in Bros. annal. Tom. I. p. 69. fidelitatis indefessaeconstantiam, grata, servata & accepta per eumnobis, & imperio Servitia prestita. Teschen-macher