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Abhandlung vom Ursprunge und Eigenschaft der Gülich- und Bergischen Lehne nebst Bestimmung des ächten Begriffes der Wörter Mann- und Erbmannlehne
Entstehung
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37dieses Bairischen Kaisers den Grund zur nachhe-rigen Größe des Hauses Gülich nachsuchen muß.Ueberdies würde Gerhard durch des Kö-nigs Ludwig zwote Bermählung mit des GrafenWilhelm von Holland Tochter Margrethe, derGegenschwäher des Monarchen, weil Graf Wil-helm von Gülich des Gerhard erstgeborner Sohn,und Nachfolger schon vorher die Johanne eineSchwester, nungenennter Margrethe, zur Ge-mahlinn hatte. (130 Seite.) Es leidet demnachkein Wunder, daß aus diesen Quellen die Gülich-schen Lehne sich gleich einem Strome vermehrten,der durch Länge des Laufs immer stärker wird.Gleich die drei ersten von dem Gerhard als Gra-fen von Gülich vorhandenen Urkunden sind schonLehnserwerbungen; nach der ersten von 1297wird nämlich Herr Gerlach von Dollendorpwegen seinem Hause zu Gladbach nach der an-dern von 1299 Graf Henrich von Wilnauwegen seinem Schloße Derne mit Zubehör,und nach der dritten im nämlichen Jahre JohannBurggraf zu Rineck, des Grafen Gerhard vonGülich Vasallen. (die 204, 211 und 214 Urk.)Diesen drei Lehnen sind nun in gefolgten Jahrenso viele zugekommen, daß Kremer gestehet, solcheder Geschichte füglich nicht einweben zu können.(im nämlichen B. 130 S.) er hat daher jene vomJahre 1300 bis 1328, da Graf Gerhard starb,nach der Zeitrechnung verzeichnet, und dieses mitglaubhaften Urkunden begleitete Verzeichniß ver-dient gesehen zu werden, (130 bis 145 S.) weildaſ-L 3