36schon 1290 von ihm zu Beßerung seines Lehns 50Mark Köllnischer Pfenninge, und machte dage-gen 40 Mltr. Haber, und 5 Köllnische Solidoszu Cruthusen, dann 5 Mltr. Weitzen, und 4Kapäune zu Ertburg zu Lehn (in mehr bez. 3 B.die 186 Urk.) — und im nämlichen Jahre über-ließ demselben Gerlach von Milendonk, einenTheil seiner Vasallen. (daselbst die 178. Urk.)Als Graf von Gülich fand aber Gerhard die sei-nen Vorfahren zum Theil begegneten günstigenQuellen zur Lehnsvermehrung besonders ergiebig;denn er ware der Geschwister Enkel, des imJahre 1308 als Römischer König erwähltenGrafen Heinrich von Luxenburg. (die Stammta-fel im nämlichen 3 B. 104 S.) — Der Kriegdes im Jahre 1298 zum Römischen Könige er-wählten Herzogs von Oesterreich Albrecht widerdie Rheinischen Churfürsten, in welchem Gerhardes mit dem König hielte, endigte sich glücklich.(daselbst 98 S.) Eben so günstig fiele die Partei-lichkeit für das Staatsinteresse des Hauses Gü-lich aus, welche Gerhard für die stärkste Seitebezeigte, als im Jahre 1314 Herzog Friederichvon Oesterreich, des Königs Albrecht ältester Sohn,und Tags darauf Herzog Ludwig von Baiern zudem, 14 Monate erledigt gebliebenen Königs-throne erwählt wurden; denn der daher entstan-dene blutige Krieg endigte sich zum Vortheile desLudwig, mit dem es Gerhard hielte, und dieserist nach Zeugniß des Kremer, (S. 122) so wohldabei gefahren, daß man unter der Regierungdieſes
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Abhandlung vom Ursprunge und Eigenschaft der Gülich- und Bergischen Lehne nebst Bestimmung des ächten Begriffes der Wörter Mann- und Erbmannlehne
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