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Abhandlung vom Ursprunge und Eigenschaft der Gülich- und Bergischen Lehne nebst Bestimmung des ächten Begriffes der Wörter Mann- und Erbmannlehne
Entstehung
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35dern, und dem Herzoge Johann von Brabantentstandenen, erst mit der berühmten Schlachtbei Woringen 1289 geendigten Kriege ware näm-lich Walram als Brabäntiſcher Bundesgenoßmit verwickelt; aus dem für den Herzog vonBrabant ausgefallenen vollkommenen Siege er-hielt demnach Walram auch seine Vortheile, undnebst einer Summe Geldes wurde ihm ein Theilvon den vielen, in erwähneter Schlacht Gefan-genen zugewiesen, und daher haben 1288 Hein-rich genannt Koch ein Ritter Herr Johannvon Löwenberg sodann 1389 Herr Salentinvon Isenburg und Dieterich genannt Fleck,auch ein Ritter, gegen Erlangung der FreiheitWalrams Vasallen werden, und ihre Güter zuGuͤlichſchen Lehnen machen muͤßen. (die 157, 170,173 und 179 Urk.) So vermehrten sich dem-nach die Gülichschen Lehne unter Walram, undwie solche unter Gerhard des Walram Bruder,und Nachfolger zugenommen haben, werden wirbald hören.§. 20.Des Walrams Bruder Gerhard, hatte schon als Herrvon Caster Lehne, und findet ergiebige Quel-len solche als Graf von Gülich zu ver-mehren.Dieser Gerhard brachte bei seiner im Jahre1297 angetretenen Regierung der GrafschaftGülich als Herr von Caster eigene Vasallen mit;Reiner, genannt Hunkin von Mülinark, bekamC 2ſchon