Druckschrift 
Abhandlung vom Ursprunge und Eigenschaft der Gülich- und Bergischen Lehne nebst Bestimmung des ächten Begriffes der Wörter Mann- und Erbmannlehne
Entstehung
Seite
30
Einzelbild herunterladen
 

30im nämlichen Bande die 63 Urk. und end-lich d) das im nämlichen Jahre mit der StadtAachen zu Stande gebrachte Bündniß, um mitganzer Macht dem Kaiser Friederich und seinemSohne dem Römischen Könige Konrad beizuste-hen, welch abermal vorgelegtes Merkmal der ge-gen den Monarchen tragenden Zuneigung dannmit 500 Mark Köllnischer Pfenninge zu Meh-rung seines Reichslehn erkannt worden. Da-ſelbſt die 65. Urk.§. 15.Und günstige Waffen.Daß auch das Kriegsglück mit Wilhelm demVierten zu Felde gezogen, bewähren unter an-dern die gegen den Erzbischof zu Kölln ausgefür-ten Kriege, und zwar der Ausgang jenes vomJahr 1242, in welchem der Erzbischoff gefangenwurde, und seine Freiheit von der 9 Monateaufm Schloß Nideggen ausgedaurten Gefangen-schaft mit Annehmung, des ihm vorgelegten Ver-gleichs theur hat erkaufen müßen, (im nämlichen3 B. 67 Urk.) und eben so ungünstig ware diewährend dem Zwischenreiche unter dem GrafenWilhelm und dem Erzbischoffe Konrad ausgebro-chene Fehde für letztern, indeme er wieder denKürzeren gezogen, und dem Bischofe Heinrich vonUtrecht allein seine Befreiung zu verdanken hatte,weil er sonst ganz unterdrückt worden wäre. Ut-rechter Nachrichten in bez. 3 B. 43. S.§. 16.