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wird vom Fleische das Verderben ernten, weraher auf den Geist säet, der wird von dem Gei-ste das ewige Leben ernten.“Gott belohnt jedes Gute, und ermun-tert uns dazu durch die Gewißheit seinesmit guten Handlungen unzertrennlich verbunde-nen Beyfalls, durch das frohe Bewußt-seyn der Aehnlichkeit, die wir hierdurchmit Gott selbst erhalten; durch den innernSeelenfrieden, den der Tugendhafte ge-nießt, und den nichts Aeußeres erschüt-tern kann; durch die angenehmen Fol-gen die ſchon in dem Irdiſchen oft inder Begleitung der Tugend sind, und endlichdurch die ernſtvolle Vergegenwärtigungeiner vergeltenden Ewigkeit.Hiob 34, v. 15—12.Gott bestraft das Böse, schon durch dieinnern Vorwürfe des Gewissens, die unszugleich die göttliche Mißbilligung ankündigen;durch den schädlichen Einfluß, welchen dasLaster hat auf unsern Körper, unsern Wohl-stand, und unsere gesellschaftliche Ver-bindungen; manchmal durch besondereUnglücksfälle, die den Sünder treffen:durch die Angst und Furcht in der Stundedes Todes, und durch den schrecklichen Hin-blick auf eine bestrafende Ewigkeit, welcher derSünder nicht entfliehen kann, indem er nichtim Stande ist seinen Geist zu vernichten.Psalm. 50, v. 16 — 22.